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Andrea is on a distinguished road

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Datum: 31.12.2004
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Uni- Abschluss Nebenberuflich

#1 (Permalink)
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Hallo,

ich habe schon gesehen, das Thema Fortbildung bzw. Zweitstudium ist teilweise schon recht ausführlich behandelt worden, aber vielleicht kann mir ja jemand auf meine spezielle Frage antworten:

Ich habe gerade an der FH meinen Abschluss gemacht, und eine feste Anstellung bekommen.
Ich möchte aber gerne noch in irgend einer Weise eine WEiterbildung machen.
- ich hätte Interesse an einem Uni- Abschluss, da ich überhaupt noch nicht weiß, wo es mich später hinverschlägt und dieser Abschluss ja doch etwas mehr "Wert" sein soll, als das FH- Diplom
- aber ich hätte auch Lust mich in einer speziellen Richtung weiterzubilden, bspw.: Brandschutz, Bauphysik, ..., (ich sehe meine Zukunft nicht im Entwurf)

Wer macht so etwas, oder hat so etwas schon gemacht, und kann mir Tipps geben, auch besonders hinsichtlich des Zeitaufwandes. Wieviel kann man nebenbei noch arbeiten (schafft man es die Präsenzzeit an der Uni auf 2 Tage zu beschränken um dann noch 3 Tage im Büro zu arbeiten???

Bin für JEGLICHE Ratschläge dankbar.

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Beitrag
Datum: 31.12.2004
Uhrzeit: 18:10
ID: 6136



Re: Uni- Abschluss Nebenberuflich

#2 (Permalink)
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Zitat:
schafft man es die Präsenzzeit an der Uni auf 2 Tage zu beschränken um dann noch 3 Tage im Büro zu arbeiten
Theoretisch ja, wenn Du die 2 Werktage und 2 WE-Tage für die Uni nutzt. Praktisch wird es aber immer wieder Probleme geben, da manchmal ein (Entwurfs-)Seminar einen dritten Tag hinzunimmt.
Das Ergebniss eines solchen Studiums wird aber vermutlich mittelmäßig sein. Ich kann mich nicht erinnern in der Schlußphase eines Entwurfes noch so viel Zeit gehabt zu haben, dass ich drei von 7 Tagen hätte abzwacken können. Ganz im Gegenteil, da wird die Nacht zum Tag.
Mich würde es wundern wenn ein Arbeitgeber sich darauf einlässt, jemanden nur 3 Tage die Woche da zu haben und an diesen drei Tagen zu riskieren, dass der AN völlig übermüdet ist...
Du darft auch nicht vergessen, das Dein FH Studium an der Uni nur als Vordiplom gewertet wird (persönlich halte ich dass für etwas hart, is aber so...). Mit VIEL VIEL Glück bekommst Du vielleicht noch den ein oder anderen FH-Schein anerkannt... D.h. auf Dich wartet ein komplettes Hauptstudium was ein Durchschnittsstudent in 4 bis 5 Jahren schafft, bei rund 40 Std/Woche...

Grüsse
Florian
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Francis: Offline


Francis is on a distinguished road

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Datum: 01.01.2005
Uhrzeit: 20:05
ID: 6138



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An der Uni Wuppertal konnte man zumindest früher auch mit FH-Abschluss ein Uni-Diplom machen, in 3 Semestern, als Aufbaustudiengang. und da gab es auch Spezialisierungen, z.B. "Bauerhaltung Bauerneuerung" oder "Baumanagement". Die haben jetzt aber auf Master umgestellt, aber ich schätze mal, dass du mit FH-Diplom da trotzdem ganz normal in 3 (ich glaube jetzt sogar nur noch 2 ! ) Semestern deinen Master machen könntest.

Du musst nach Aufbaustudiengängen, bzw. Master-Studiengängen gucken, so wie Florian meint, an der Uni normal zu studieren, macht doch keinen Sinn, wenn du da mit FH-Abschluss nur als Vordiplom eingestuft wirst...

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chrisly: Offline


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Datum: 01.01.2005
Uhrzeit: 22:17
ID: 6144



Weiterbildung #4 (Permalink)
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Hallo Andrea,

eine Möglichkeit wäre, ein Fernstudium zu absolvieren. Dann brauchst du deinen Arbeitsplatz nicht reduzieren oder ganz aufgeben. Allerdings wird das in den von den favorisierten Bereichen (Bauphysik etc.) schwer möglich sein. Als Fernstudium werden m. W. nur Hauptstudiengänge angeboten. Ich mache gerade eins zum Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH) an der AKAD. Du mußt mit täglich 2,5 Stunden Lernzeit rechnen. Am besten du schaust wirklich nach Aufbaustudiengängen. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit und der Bundesarchitektenkammer (?) werden sehr viele Fortbildungsmöglichkeiten für Architekten aufgelistet. Auch Aufbaustudiengänge.
Das ein Uni-Studium mehr "Wert" als ein FH-Abschluss sein soll, halte ich im Bereich der freien Büros für ein Gerücht. Nach meinen Erfahrungen arbeiten dort Absolventen aller Hochschulen miteinander an gleichen Arbeitsgebieten. Ausnahme: öffentlicher Dienst und Hochschullaufbahn. Ich denke, man sollte erst eine gewisse Zeit Berufserfahrung in Büros sammeln und sich erst später fortbilden. Dennoch kann ich dich nur unterstützen, eine Fortbildung anzustreben. Die Arbeitswelt des Architekten ist seit 10-15 Jahren einem rasanten Wandel unterworfen. Bsp: Ökologisches Bauen, Projektmanagement, Bauen im Bestand, CAD, Visualisierungen. Alles Themen, die vor 15 Jahren nicht unbekannt, aber eher zweitrangig waren.
Ich wünsche die viel Glück und einen guten Start ins neue Jahr.

Chrisly

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Daniel: Offline

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Daniel is on a distinguished road

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Datum: 03.01.2005
Uhrzeit: 13:55
ID: 6152



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Zitat:
Ich denke, man sollte erst eine gewisse Zeit Berufserfahrung in Büros sammeln und sich erst später fortbilden.
Das würde ich unterstreichen, weil Du über Deine besonderen Interessen, Ziele und auch Defizite im beruflichen Alltag auch nur in demselben wirklich etwas erfährst.

Wenn Du auch nach einigen Jahren Berufserfahrung meinst, daß der Entwurf weder zu Deinen Stärken noch zu Deinen Leidenschaften gehört, würde ich rein inhaltlich zuletzt an ein Uni-Studium denken. Ich habe selbst an der Uni (Karlsruhe) studiert und nach meinem Eindruck liegt dort und an den meisten anderen Unis der Schwerpunkt auf dem Entwurf. Wenn Du gerade diesem aus dem Weg gehen willst, solltest Du Dich zumindest sehr genau über die Schwerpunkte der einzelnen Unis informieren.
Ich glaube, daß ein Aufbaustudiengang die bessere Wahl wäre.

Daniel

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