ehem. Benutzer
 
Registriert seit: 27.03.2003
Beiträge: 57
keithian: Offline


keithian is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 27.08.2006
Uhrzeit: 21:36
ID: 17982



Social Bookmarks:

Florian, den letzten Absatz hast Du aus den Zusammenhang gerissen. Erstens habe ich nie behaupted 500Euro wären ausreichend - ich halte das selbst auch für zu wenig. Und Zweitens ging es darum, welche Summe die Eltern aufbringen müssen, wenn kein Bafög bezahlt wird. Zu diesen pauschal angesetzten 500E kommen noch Kindergeld und Wohngeld. Die Aussage bezog sich darauf, dass Archimedes der Ansicht war, dass durch die Nicht-Förderung von Bafög Gutverdiener auf Sozialhilfeniveau geschröpft werden.

Und zu den obrigen Absätzen: Das die Zukunft einzig in wenigen Gebildeten liegt, ist auch nur eine Theorie. Aber wenn Gutverdiener mehr (finanzielle) Unterstützung bekommen als Geringverdiener für die 'gleiche Leistung' - mit welcher Argumentation ist das zu rechtfertigen, ohne dass es auf Selektion oder Wirtschaftsdarwinismus hinausläuft ?
Nichts gegen Förderung, aber wer soll das bezahlen? Sollen die wenig Gebildeten, die somit sich selbst überlassen werden auch noch die Vermögensabsicherung der Gutverdiener übernehmen?
Zitat:
Vorallem darf ich durch mein Kind gesellschaftlich nicht schlechter gestellt werden. (Wenn heute ein arbeitender Mensch ein Kind bekommt, verschlechtert sich seine wirtschaftliche Lage - das fördert nicht gerade den Kinderwunsch.)
Es kann nicht die Aufgabe des Staates sein, den Besitzstandwahren den Wohlstand abzusichern. Für die Einbuße der wirtschaftlichen Lage hat man ja auch was: das Kind - oder ist das nichts Wert ?


Archimedes, Du kritisierst einerseits, dass der Staat nicht restriktiv durchgreift - findest aber auch nichts verwerfliches daran, wenn Du selbst das von Dir beschriebene Problem verursachst? Ich geb' Dir ja recht, dass es viel Betrügereien gibt - in allen Schichten. Ist das eine Form von 'Apokalypse-Mentalität', wenn man Alles für tragfähig hält, sofern man nicht erwischt wird ?

Und wie soll der Staat die niedrigen Lohnnebenkosten finanzieren? Mit noch mehr Staatsverschuldung und in der Hoffnung dass aus einem Arbeitsplatz Zwei werden?
Die Kosten für die Mitzuschleppenden bleiben gleich, oder willst du da noch was abzwacken

Sicher gibt es Leute die nicht arbeiten wollen. Erkennt man die daran, dass die nicht für 1E bei Dir die Putzfrau machen wollen ? Wieviele sind es und welche Arbeit ist denn genug da? Terroristenpatroullie in der Strassenbahn ?

Wenn Du den Arbeitslosen auf eine Arbeitslosenfamilie erweiterst, ändert das auch nichts an der Tatsache, dass von der Summe, die nach meinen Wissen unter 1100E liegt, auch drei Leute durchgefüttert werden müssen. Und die BigMac-Polemik war ein Relativierungshinweis auf deine Arbeitslosen-Polemik.

Mit Zitat antworten
 
Ähnliche Themen
Thema Autor Architektur-Themenbereiche Antworten Letzter Beitrag
visualisierung für Studenten archi-viz.de Präsentation & Darstellung 12 27.07.2007 22:50
Fh KÖln Studenten??? sanne Beruf & Karriere 2 20.11.2005 21:17
Studium Finanzierung Wie macht Ihr's? terraplexx Studium & Ausbildung 16 22.03.2005 17:56
Studenten Fh Bielefeld/minden noah.clein Studium & Ausbildung 0 04.02.2005 20:38
 

tektorum.de ist ein Projekt von archinoah.de - Architekturportal und Forum für Architektur




SEO by vBSEO
Copyright ©2002 - 2025 tektorum.de®