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| ehem. Benutzer Registriert seit: 13.04.2005
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marcotica: Offline
Beitrag Datum: 18.04.2005 Uhrzeit: 12:00 ID: 8115 | Social Bookmarks: @noone: Sag mal vergleichen wir hier jetzt Äpfel mit Birnen oder was Wir fangen nochmal an zu rechnen (zum mitschreiben): 1. Fall Ein sogenannter 500 €-Praktikant arbeitet "normal", also Vollzeit 160 Stunden und bekommt brutto für netto: 500/160 = 3,12 €/Stunde bar auf die Kralle um seine Krankenversicherung, seine Altersvorsorge und seine Arbeitslosenversicherung muß er sich selber kümmern! Ansonsten keine Ansprüche! 2. Fall Jetzt haben wir einen sogenannten 1000 €-Praktikanten, der wie jetzt erst bekannt wird "nur" 130 Stunden im Monat arbeitet und anscheinend als "freier Mitarbeiter" ebenfalls brutto für netto bekommt: 1000/130 = 7,70 €/Stunde bar auf die Kralle Gar nicht so schlecht, aber bei "regulären" 160 Stunden/Monat (8-Stunden-Tag) liegt man schon bei 6,25 €/Stunde. Und nicht vergessen: um seine Krankenversicherung, seine Altersvorsorge und seine Arbeitslosenversicherung muß er sich selber kümmern! Ansonsten keine Ansprüche! 3. Fall Meine Situation: Ich arbeitet momentan für ca. 1850 €(brutto) im Monat (Einstiegsgehalt direkt nach Studium). Ich arbeite dafür ca. 160 Stunden im Monat plus einige unbezahlte Überstunden. Netto bleiben ca. 1.230 €/Monat 1230/160 = 7,69 €/Stunde aufs Konto Damit sind aber schon Lohnsteuer, Kirchensteuer, Rente-, Arbeitslosen und Krankenversicherung bezahlt. Das heißt im Falle einer Arbeitslosigkeit habe ich nach einer gewissen Beschäftigungsdauer auch Anspruch auf Arbeitslosengeld und ich zahle in die Rentenkasse ein (die Einzahljahre sind später bei der Bemessung wichtig!). Desweiteren bezahlt der AG noch bestimmte Beträge in die Sozialversicherung und vermögenswirksame Leitungen kommen von Fall zu Fall auch dazu. Zu erwähnen ist auch, dass man als Angestellter z.B. auf dem Weg zur Arbeit bzw. bei der Arbeit versichert ist. 4. Fall (Tariflohn) ca. 2.500 € brutto/Monat für Einsteiger bei ca. 160 Stunden plus X Netto dürften dabei ca. 1.550 € übrig bleiben. 1550/160 = 9,69 €/Stunde aufs Konto Ansonsten wie Fall 3 5. Fall bis 25458. Fall blabla Hinweis: Das Brutto-Netto-Verhältnis hängt ganz entscheidend von der persönlichen Steuerklasse ab und von einigen anderen Faktoren z.B. bei welcher Krankenkasse man ist. _______________________________ Ich hoffe jetzt ist einiges klarer! _______________________________ Was bringt Dich auf das schmale Brett, dass ein 2.300 €/Monat Mitarbeiter den AG 55 €/die Stunde kostet. Das wären bei 160 Stunden/Monat 55*160= 8.800 € Üppig....was haste denn da alles reingerechnet?????? Tatsache ist das ein 2.300 €-Mitarbeiter den AG mehr kostet als nur diese 2.300 €. Ich schätze die effektiven Gesamtkosten im Monat auf ca. 4.000 €, aber nicht auf 8.800 € Abrechnen darf der AG nach HOAI für solche Leute jedenfalls nur 36 - 59 €/Stunde + Mwst. bei der Berechnung nach Zeithonorar, was eher die Ausnahme ist. Bei der Berechnung nach HOAI-Mindesthonorar darf ein solcher Mitarbeiter nicht mehr wie 30€/Stunde+Mwst. kosten. Sonst gehts mit dem Büro in die Binsen. Was war mit Sparflamme im Forum? :eek: Geändert von marcotica (18.04.2005 um 12:52 Uhr). |
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