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timovic: Offline


timovic is on a distinguished road

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Datum: 10.01.2007
Uhrzeit: 13:28
ID: 20848



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Zitat:
Originally posted by Florian
Und zu was sollen wir die Architekten unabhängig von ihren genauen Tätigkeitsbereichen alles zwingen?
  • Kalkulationsseminare, damit das Budget nicht wieder überschritten wird.
  • Farblehre und Ästhetikseminare, damit wir den Rest der Bevölkerung vor Augenkrebs bewahren.
  • Urban Dev. Seminare, damit besser Städtebau gemacht wird.
  • Ökologie, damit alles sauberer wird.
  • Statik Seminare, damit der Architekt den Statiker nochmal überprüfen kann.
  • Bauphysik und -chemie Seminare gegen Bauschäden.
  • Soziologie Seminare für besseres Verständnis der menschlichen Wünsche und Notwendigkeiten
  • Klimaerwährmungsseminare und Wahrscheinlichkeitsrechnungsseminare, damit unsere Gebäude auch in 50 Jahren den Wetterbedingungen hoffentlich angepasst sind.
  • Viele Handwerksseminare, damit wir in der Bauleitung auch sehen, ob die Arbeitsmethode der ausführenden Firmen auch richtig ist.
  • Akustikseminare, damit wir im Hörsaal den Redner besser verstehen und nachts die Nachbarn nicht hören.
  • Lichtseminare damit wir im Winter mehr Leistung bringen können und die Beleuchtung überall schöner ist.
  • ...

Ich glaube nach einem vernünftigem Studium und drei Jahren Berufserfahrung sollte man genug gelernt haben um selber zu entscheiden, welches Seminar (tuen es nicht vielleicht auch Bücher?) sinnvoll ist.

Ein Hausarzt kann auch keine Herz transplantieren. Warum sollte er sich damit beschäftigen?
Du sprichst da einen interessanten Punkt an: Die Ärztefortbildung.
Ein in meinen Augen theoretisch gutes System (theoretisch deshalb, weil die Teilnahme an einem Seminar ja nicht gleich auch "Verstehen und Anwenden" bedeutet ). Jeder praktizierende Arzt ist verpflichtet in jedem Jahr eine festgelegte Anzahl an Fortbildungspunkten zu sammeln und nachzuweisen. Und eine solche Fortbildung ist ja nicht nur für den Patienten ,oder bei uns, Bauherren von Nutzen, sondern kann möglicherweise auch gravierende Kunstfehler verhindern, indem Ärzte, die vor 30 Jahren ihr Examen gemacht haben, aktuelle Behandlungsmethoden erlernen und ihre alten nicht mehr anwenden müssen, die eventuell aufgrund ihrer Auslegung ein (heute) vermeidbares Risiko darstellen.

Freiwillige Fortbildung ist ja ganz nett, aber bei Ärzten geht es um Leben und bei Architekten meist um sehr viel Geld. Dinge, bei denen für die meisten Menschen der Spaß aufhört.


/Davon ab ist der Ärztevergleich aber unsinnig, weil ein Arzt eine Facharztausbildung absolvieren muss, die deutlich länger ist als 3 Jahre Berufserfahrung bei Architekten (diese Ausbildung darf auch nicht jede Klinik in allen Bereichen vornehmen, sondern jede Klinik darf aufgrund ihrer Ausstattung und ärztlichen Qualifikation nur bestimmte fachärztliche Ausbildungen übernehmen). Dort entscheide ich dann auch, ob ich gerne Herzen transplantiere und daher Chirurg werde oder doch lieber eine eigene Hausarztpraxis anstrebe und Allgemeinarzt werde.

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