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Datum: 14.11.2009
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AW: das leidige thema bewerbung als absolvent...

#1 (Permalink)
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Zitat von Florian Beitrag anzeigen
Da weißt Du mehr als ich. Aber die Buschtrommeln reichen nicht immer bis nach Indien.
Wo wird den genau gefeiert?
In HH. :-D

Wird sowieso mehr getuschelt als das es offizielle Infos sind. ;-)

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Datum: 17.11.2009
Uhrzeit: 15:58
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AW: das leidige thema bewerbung als absolvent...

#2 (Permalink)
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Na Glückwunsch.... das Rätsel ist ja dann gelöst......

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Datum: 17.11.2009
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AW: das leidige thema bewerbung als absolvent... #3 (Permalink)
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Nein, ich weiß nämlich immer noch nicht wo die Weihnachtsfeier - oder politisch korrekt Jahresabschlussfeier - stattfindet!
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Florian Illenberger

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Datum: 29.11.2009
Uhrzeit: 11:12
ID: 36568



AW: das leidige thema bewerbung als absolvent... #4 (Permalink)
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Also ich finds jetzt der Threaderstellerin nicht grad fair, dass ihr jetzt OT werdet

Habe das Thema interessiert gelesen. Und finde es immer noch etwas komisch, dass man "überall von allem" liest.
Hier liest man teilweise von Hartz4, massig unbeantworteten Bewerbungen...
Woanders wieder von "es suchen so viele Büros in D massig Architekten - Einstiegsgehälter bis 3000€ sind realistisch..."
Dann wieder "30% der deutschen Architekten sind arbeitslos - Architektenschwemme"
Im nächsten Beitrag wieder "Es gehen so viele alte Architekten momentan und es werden immer mehr, vor allem junge gebraucht"

Wahrscheinlich kann man es nicht über einen Kamm scheren und definitiv sagen, was hier in Deutschland los ist !?!?

Bin aber gespannt auf weitere Berichte von Absolventen! Denn in ein paar Jahren gehöre ich dann auch dazu... und habe nicht wirklich viel Lust auf Hartz 4.
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"Ästethisches Gelingen richtet sich im wesentlichen danach, ob das Geformte den in der Form niedergeschlagenen Inhalt zu erwecken vermag"
(Adorno, 1970)

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Datum: 29.11.2009
Uhrzeit: 19:04
ID: 36574



AW: das leidige thema bewerbung als absolvent... #5 (Permalink)
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Zwei wichtige Punkte:

1.) Immer gucken von wann ein Beitrag ist.

2.) Die unterschiedlichen Antworten sagen doch eins ganz klar: Es kommt darauf an... oder es gibt keine alleinige Wahrheit.
Das ist das Problem an dem Forum. Jeder kann anonym sein und keiner kann viel über den anderen sagen.
Vielleicht würden wir, wenn wir jeden "Kandidaten" persönlich kennenlernen würden und seine Bewerbung bekommen würden, mehr dazu sagen können, warum einige kein Problem haben eine Stelle zu finden und andere doch. Veilleicht...
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Florian Illenberger

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Datum: 30.11.2009
Uhrzeit: 14:47
ID: 36589



AW: das leidige thema bewerbung als absolvent... #6 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Florian Beitrag anzeigen
Vielleicht würden wir, wenn wir jeden "Kandidaten" persönlich kennenlernen würden und seine Bewerbung bekommen würden, mehr dazu sagen können, warum einige kein Problem haben eine Stelle zu finden und andere doch. Veilleicht...
Ich denke, jeder, der an einer deutschen Hochschule ein Diplom oder Bachelor/Master geschafft hat, sollte so gut qualifiziert sein, dass er in einer gewissen Zeit eine Stelle angeboten bekommt. Wenn nicht, stimmt etwas generell an der Strukur nicht. Die Bewerbung würde ich jetzt nicht grad als ersten Versagungsgrund aufführen. Eher die Architektenschwemme! Oder meinst du wirklich, dass meine Bewerbung so schlecht ist, dass jeder Personaler gleich entsetzt die Flucht ergreift? Wahrscheinlicher wäre da eher der Grundsatz: Der Bessere ist des Guten Feind.

@misses
Wie ich höre, bist du schon eine Absolventin. Und dann machst du noch ein weiteres Praktikum. Ist doch eher eine befristetete Anstellung und kein Praktikum. Wie sieht das eigentlich mit der Krankenversicherung, Rentenversicherung und allem Drum und Dran in der Schweiz aus? Muß man aus versicherungstechnischer Sicht gleich alle Verbindungen nach Deutschland abreißen lassen?
@Alle
Kann man eigentlich seine Kammerzugehörigkeit in D für die Jahre in der Schweiz behalten?

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Datum: 30.11.2009
Uhrzeit: 14:55
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AW: das leidige thema bewerbung als absolvent... #7 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Archiologe Beitrag anzeigen
@Alle
Kann man seine Kammerzugehörigkeit in D für die Jahre in der Schweiz behalten?

Das sollte kein Problem sein, wenn Du weiterhin schön die (Mindest)-Beiträge bezahlst und noch einen Wohnsitz in D hast. Wahrscheinlich geht's auch ohne Wohnsitz in D.
Voraussetzung ist natürlich, daß Du bereits ordentliches Mitglied der Kammer bist.

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Datum: 30.11.2009
Uhrzeit: 15:09
ID: 36591



AW: das leidige thema bewerbung als absolvent... #8 (Permalink)
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Zitat von Archiologe Beitrag anzeigen
Ich denke, jeder, der an einer deutschen Hochschule ein Diplom oder Bachelor/Master geschafft hat, sollte so gut qualifiziert sein, dass er in einer gewissen Zeit eine Stelle angeboten bekommt. Wenn nicht, stimmt was generell in der ganzen Strukur nicht. Die Bewerbung würde ich jetzt nicht grad als ersten Versagungsgrund aufführen. Eher die Architektenschwemme!
Macht Euch nicht soviele Vorwürfe.!
Es liegt nicht immer an den Bewerbungsunterlagen oder an der Architektenschwemme. Letztere ist natürlich vorhanden und sollte stärker wie bisher "bekämpft" werden. Thema: weitere Senkung der Zulassungszahlen fürs Architekturstudium.

Es ist leider so, und das wird immer wieder gerne ausgeblendet, daß das Architekturstudium (in Deutschland, aber vermutlich auch im Rest der Welt) nur sehr schlecht auf den Beruf vorbereitet. Das merkt man als Student aber kaum, weil man die Anforderungen noch nicht kennt oder erst später, nach dem Studium, begreifen kann, wie viel mehr da zu tun, worauf das Studium aber keinerlei Antworten hatte.
In vielen anderen Studienfächern ist die Differenz zwischen Studieninhalten und Jobinhalten aus meiner Sicht nicht so groß, wie bei der Architektur. Außerdem landet man dort als Absolvent oft in Trainee-Programmen großer und "zahlungskräftiger" Unternehmen, die sich eine Ausbildung nach dem Studium besser leisten können, als Architekturbüros mit extrem schwankender Auftragslage. Da liegt der Hund begraben.

Als Inhaber eines Planungsbüros muß man sich sehr genau überlegen, ob man einen Absolventen einstellt. Man weiß, daß man in diese Leute mind. 1 Jahr zusätzlicher Ausbildung investieren muß bis sie als Mitarbeiter wirklich interessant werden und hat keine Garantie, daß sie mit dieser Erfahrung nicht gleich zum nächsten Besten abwandern, obwohl man ein anständiges Gehalt geboten hat. Ich spreche da aus Erfahrung.

Natürlich fühlt man sich "verpflichtet" Neueinsteigern eine Chance zu bieten, aber wenn man die Gelegenheit hat, nimmt man doch lieber Jemanden mit 3 Jahren Berufserfahrung, der/die halbwegs fertig ausgebildet ist.

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Datum: 30.11.2009
Uhrzeit: 23:25
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AW: das leidige thema bewerbung als absolvent... #9 (Permalink)
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Zitat:
@Alle
Kann man eigentlich seine Kammerzugehörigkeit in D für die Jahre in der Schweiz behalten?
Du benötigst für eine Kammerzugehörigkeit eine beim Einwohnermeldeamt im entsprechenden Kammer-Bundesland gemeldeten Wohnsitz.

Da du keinen Erst- und Zweitwohnsitz in zwei verschiedenen Ländern hast, kannst Du also getrost beide Wohnorte als 1. melden. Du riskierst im schlimmsten Fall ein Ordnungsgeld. Da trotz EU die Ämter oft hinterherhinken, bleibt dir keine andere Möglichkeit, zwei Adressen zu melden.

Zitat:
(auch nur 2200CHF aber immerhin)
Ich behaupte: für dieses Geld - in der Schweiz wenig bis nichts - hättest Du in jedem grossen Büro eine Stelle bekommen - zumindest als Praktikant.

Übrigens liegt es bei den Bewerbungen oft am Bewerber selbst, viele schätzen ihre Bewerbungen falsch ein. Man sollte sich auf jeden Fall möglichst viele Online - Portfolios ansehen, und vergleichen, ob die Eigene inhaltlich und optisch mithalten kann.

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Datum: 30.11.2009
Uhrzeit: 11:41
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AW: das leidige thema bewerbung als absolvent... #10 (Permalink)
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Zitat:
Wahrscheinlich kann man es nicht über einen Kamm scheren und definitiv sagen, was hier in Deutschland los ist !?!?..........Es kommt darauf an... oder es gibt keine alleinige Wahrheit.

Klar gibt es keine Wahrheit. Es funktioniert wie in der Presse auch: Hier gibt es nur die subjektive Darstellung subjektiver Meinungen gewonnen durch subjektive Eindrücke. Max aus Hamburg und Paul aus Berlin haben und werden die Szene anders wahrnehmen und wiedergeben.

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Datum: 30.11.2009
Uhrzeit: 13:19
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AW: das leidige thema bewerbung als absolvent... #11 (Permalink)
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mich wundert es ja auch, als diejenige, die diesen Thread erstellt hat, dass nur so wenige ähnliches zu beschäftigten scheint.

Ich denke aber, dass die meißten wohl einen Zwischenweg wählen, also weder
Hartz4, noch so glücklich sind gleich eine tolle Stelle zu bekommen....

Ich persönlich werde, wie bereits anfangs angedeutet, zum neuen Jahr erstmal in die Schweiz gehen. Ich habe dort ein Praktikum in einem ziemlich gutem Büro für ein Jahr bekommen und auch ein Gehalt wovon man zumindest einigermassen leben kann. Der Zwischenweg also.

Ich hoffe, wenn ich dann nach einem Jahr zurückkomme, werden die Chancen auf eine Stelle besser sein. Immerhin habe ich dann auch nochmal ein Jahr mehr "Berufserfahrung". Darüberhinaus macht es mir nichts aus in Ausland zu gehen, ich finde es sogar spannend und die Qualität der Architektur in der Schweiz ist ja durchaus vergleichbar.

Beworben habe ich mich auf richtige Stellen nicht mehr, seitdem ich weiß, dass ich in der Schweiz soviel Geld bekomme (auch nur 2200CHF aber immerhin) um davon zu leben (bin ja auch erst 25, da sind die Ansprüche viell. noch nicht so hoch)

Ich habe auch nicht soviele Bewerbungen verschickt, wie viele hier von sich selbst berichtet haben (ca. 20 per E-Mail und 2 per Post), da es mir dann doch wichtiger war in ein gutes Büro zu gehen und sei es nur als Praktikantin.
Naja, ich bin soweit erstmal nicht unglücklich mit dem Weg...

Es würde mich aber trotzdem interessieren, wies den anderen so geht und was sie machen

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Datum: 30.11.2009
Uhrzeit: 14:13
ID: 36587



AW: das leidige thema bewerbung als absolvent... #12 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von misss Beitrag anzeigen
Ich persönlich werde, wie bereits anfangs angedeutet, zum neuen Jahr erstmal in die Schweiz gehen. Ich habe dort ein Praktikum in einem ziemlich gutem Büro für ein Jahr bekommen und auch ein Gehalt wovon man zumindest einigermassen leben kann. Der Zwischenweg also.

Ich hoffe, wenn ich dann nach einem Jahr zurückkomme, werden die Chancen auf eine Stelle besser sein. Immerhin habe ich dann auch nochmal ein Jahr mehr "Berufserfahrung". Darüberhinaus macht es mir nichts aus in Ausland zu gehen, ich finde es sogar spannend und die Qualität der Architektur in der Schweiz ist ja durchaus vergleichbar.

Beworben habe ich mich auf richtige Stellen nicht mehr, seitdem ich weiß, dass ich in der Schweiz soviel Geld bekomme (auch nur 2200CHF aber immerhin) um davon zu leben (bin ja auch erst 25, da sind die Ansprüche viell. noch nicht so hoch)
Viel Glück in der Schweiz. Wenn Du erst 25 bist, dann solltest Du ruhig 2-3 Jahre einplanen um Dich umzuschauen und 2-3 verschiedene Dinge auszuprobieren. Du mußt Dich wahrscheinlich erstmal mit dem "normalen" Arbeitsalltag arrangieren, weil Du vermutlich, wie viele andere Absolventen auch, bisher Dein Leben hauptsächlich in Schulen und Hörsälen verbracht hast.
Wenn man gerade aus dem Studium kommt, dann kommt man auch mit niedrigen Einstiegsgehältern besser klar. In 2-3 Jahren solltest Du dann langsam etwas Konkreteres suchen und Dich auch in eine bestimmte Richtung etwas stärker orientieren (Entwurf, Werkplanung, Baurecht, Bauleitung...etc.). Denn wenn man irgendwann beabsichtigt neben dem Job noch ein Privatleben und/oder eine Familie zu haben, dann sollte man eine Stelle gefunden haben, die eine gewisse Sicherheit und Konstanz bietet.

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