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| Registriert seit: 19.06.2006
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FoVe: Offline
Ort: Wetzlar Beitrag Datum: 25.10.2012 Uhrzeit: 14:54 ID: 48327 | Social Bookmarks: Ich sach ja, es ist ein großes Maß an Unkenntnis bei mir vorhanden ![]() Allerdings muss man schon sehen, dass im Falle der HOAI hier eine nicht hoheitsrechtlich gebundene Branche in den "Genuß" einer staatlich geregelten Vergütung gekommen ist. Wenn auch mit anderen Faktoren, so war doch z.B. das Schornsteinfegerhandwerk in ähnlicher Position. Wobei die "Macht" der Bezirksschornsteinfeger nicht zu unterschätzen war (und ist) Bitte versteht das nicht falsch, ich bin garnicht negativ eingestellt gegenüber einer HOAI. Ich wundere mich eben nur, dass es hier in Deutschland sowas noch gibt, wo doch allenthalber privatisiert wird und und und. Die HOAI ist schon ein Anachronismus an sich. Andere Freiberufler sind ja auch nicht über eine Honorarordnung beregelt. |
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Kieler: Offline
Ort: Kiel
Hochschule/AG: Architekt Beitrag Datum: 25.10.2012 Uhrzeit: 15:30 ID: 48329 | Social Bookmarks: Zitat:
Zitat:
Honorarordnungen gibt, Unikate sind Architekten in Deutschland nicht! Übrigens soll es auch tatsächlich Architekten geben, die darüber jammern, dass sie die HOAI nicht überschreiten dürfen... | ||
| Social Bookmarks: Zitat:
Wobei überschreiten über HOAI-konforme Stundensätze durchaus vorkommen kann. | ||
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FoVe: Offline
Ort: Wetzlar Beitrag Datum: 25.10.2012 Uhrzeit: 18:17 ID: 48333 | Social Bookmarks: Wäre es Zeit, diese Diskussion bzw. mein "Generve" in einen extra Thread auszugliedern? ![]() |
| Social Bookmarks: Zum Thema "Vereinbarung richtig schließen" paßt die HOAI in einem Architekturforum eigentlich perfekt. Aber nochmal: Grundsätzlich finde ich die HOAI sehr human gegenüber Kunden. Da haben Ärzte, Rechtsanwälte, besonders Notare, aber auch Immobilienmakler mit ihren festen Courtagen (ohne Leistungsnachweise) häufig sehr viel undurchsichtigere und vor allem deutlich höhere Sätze. Die HOAI bringt mit als Architekt bei korrekter Anwendung des Mindestsatzes je nach Schwierigkeit und Aufwand beim Projekt mittlere Stundenlöhne zwischen 40,00 und 80,00 Euro/netto pro Stunde. Das finde ich, ist selbst beim obersten Satz nicht zuviel für unsere Leistung und die hohe Verantwortung. Rechtsanwälte oder Steuerberater sind kaum bereit für Stundenlöhne unter 80,00 Euro/netto pro Stunde überhaupt die Tür aufzumachen. Für einen gewöhnlichen Maurer oder Betonbauer bekomme ich derzeit 48 Euro/netto pro Stunde in Rechnung gestellt. Für eine Werkstattstunde bei meinem Vertragshändler zahle ich 107 Euro/netto pro Stunde. Dabei wird bei diesen Anbietern auch noch am Materialweiterverkauf mitverdient, während ich mit meinen derzeit 7,5% Nebenkosten noch nicht einmal meine Benzinkosten zur Baustelle in der Bauleitungsphase abgedeckt bekomme und hier wieder Teile meines sauerverdienten Honorares investieren muss. | |
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