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conqueror is on a distinguished road

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Datum: 22.02.2011
Uhrzeit: 00:03
ID: 42689



Muss ein Bürogebäude entwerfen

#1 (Permalink)
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Hallo,

habe einen Bürogebäude zu entwerfen, habe dies aber nie gemacht.
Mich interessiert der Bodenaufbau wo die ganzen Kabel und alles verlaufen. Gibt es ein gutes Buch mit Detailzeichnungen für so etwas.
Oder wo bekommt man Pläne bei denen man bisschen reinschauen kann.
Eigentlich brauche ich Detailpläne. Wer kann weiterhelfen?
Gruß

Conqueror

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Beitrag
Datum: 22.02.2011
Uhrzeit: 00:53
ID: 42690



AW: Muss ein Bürogebäude entwerfen

#2 (Permalink)
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Zäumst Du das Pferd da nicht von hinten auf?

Der Bodenaufbau steht eigentlich relativ weit hinten im Entwurfsprozess.

Einziger Grund, sich am Anfang damit zu beschäftigen wäre ggf. die Geschosshöhe die sich daraus ergibt. Aber da kann man ja einfach mal mind. 3,00m (besser 3,20m) lichte Höhe ansetzen und mind. 80cm Deckenpaket.

Als sinnvolles Stützenraster kannst Du 8,10m ansetzen. Macht 6 x 1,35m, als passendes Büroraster mit je 3 Parkplätzen im Untergeschoss zwischen zwei Stützen (3 x 2,5 = 7,5m; plus 60cm Stütze = 8,10m)

Aber das alles sollte erst kommen, wenn die Entwurfsidee steht. Ein Raster lässt sich nämlich eigentlich fast immer einarbeiten...
__________________
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conqueror is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 22.02.2011
Uhrzeit: 01:34
ID: 42691



AW: Muss ein Bürogebäude entwerfen #3 (Permalink)
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Ja, ich habe eigentlich einen rechteckigen Grundriss, diese Rastermaße sind mir bekannt, nur diese Details vom Rohbau zum Feinen da bin ich mir nicht ganz sicher.

Entlüftung,Elektrik usw. worauf man da achten muss.
Gibt der hier keiner Pläne weiter oder wie soll man weiterkommen?

Gruß

conqueror

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sanne: Offline

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Beitrag
Datum: 22.02.2011
Uhrzeit: 10:25
ID: 42695



AW: Muss ein Bürogebäude entwerfen #4 (Permalink)
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Zitat:
Gibt der hier keiner Pläne weiter oder wie soll man weiterkommen?
Nun mal langsam... ist das jetzt für die Uni oder fürs Büro?
Würde erstmal solche Dinge überlegen wie Erschließung (Rettungsweglängen beachten), Tiefgarage oder nicht (dann ist es schon jetzt absolut sinnvoll, mit einem Raster zu arbeiten), Elektro läuft meistens im Hohlraumboden (ca. 45cm Aufbau) oder weniger schick in Wand-Kabelkanälen, die Lüftung in der abgehängten Decke (je nach Anforderungen vielleicht auch 40-60cm). Müssen alle Räume belüftet werden oder vielleicht nur die welche an einer Strasse liegen und Konferenzräume? Arbeitsstättenrichtlinien sind später dann auch noch interessant.
Aber wenn es für die Uni ist und mehr der Entwurf zählt würde ich mich eher zuerst mit Dingen beschäftigen wie Licht, Luft, Energie, "Was sind heute Anforderungen an einen Arbeitsplatz und wie sehen diese "morgen" aus?/ Alternativen zum Schreibtischarbeitsplatz mit Bilderrahmen der Liebsten und Ficus Benjamini, "Google"- Zentrale gegen Stromberg...

Viel Vergnügen
sanne

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conqueror is on a distinguished road

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Datum: 22.02.2011
Uhrzeit: 23:05
ID: 42699



AW: Muss ein Bürogebäude entwerfen #5 (Permalink)
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Hallo,

das ist nichts für die Uni, ist schon ein echtes Projekt.

Hab das Glück den Bauherrn zu kennen, aber auch gleichzeitig das Pech
sich Generalunternehmer versucht zwischen uns zu drängen.

Hierbei handelt es sich um ein 2 Millionen Projekt und so langsam frage ich
mich auch warum der Bauherr mir als Architekt 10% Architektenhonorar geben
soll, wenn der Generalunternehmer ihm alles in diesen 2 Millionen schon anbietet.

Wie läuft das mit den Generalunternehmen?

Gruß

Conqueror

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Benutzerbild von FoVe
 
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Datum: 23.02.2011
Uhrzeit: 01:02
ID: 42703



AW: Muss ein Bürogebäude entwerfen #6 (Permalink)
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Also, ich sags mal, wie ich das denke.
Du willst ein 2.Mio Objekt stemmen für das du 10% Honorar bekommen wirst / willst.
Das wären dann 200.000,-€ !
Und dann fragst du hier in einem Forum für Architektur nach solchen Details?
Sorry, aber ich hab so das Gefühl, das du dich da mächtig verhebst bei.
Wieviele Objekte hast du schon durch die kompletten Leistungsphasen der HOAI durchgebracht?

Ich kann mich gewaltig irren und tue dir möglicherweise ziemlich Unrecht,
aber IMHO ist das ne Nummer zu groß für dich.
So zumindest präsentiert es sich nach deinen Beiträgen in diesem Thread.

Zumal du selbst auch skeptisch bist, was deine Aufgaben sein sollen.
Hast du den Auftrag schon schriftlich?
Was sagt deine Haftpflichtversicherung dazu?

Mich können gerne hier die "echten" Architekten mal korrigieren, aber soweit ich das einschätzen kann, ist ein so großer Auftrag Futter für zwei bis drei Architekten für ein ganzes Jahr.
Willst du so ein Ding alleine durchziehen? Quasi neben dem Studium?
Oder hast du mittlerweile deinen Abschluss und willst dich mit sowas selbständig machen?

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Benutzerbild von Archimedes
 
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Datum: 23.02.2011
Uhrzeit: 10:38
ID: 42704



AW: Muss ein Bürogebäude entwerfen #7 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von FoVe Beitrag anzeigen
Also, ich sags mal, wie ich das denke.
Du willst ein 2.Mio Objekt stemmen für das du 10% Honorar bekommen wirst / willst.
Das wären dann 200.000,-€ !
Und dann fragst du hier in einem Forum für Architektur nach solchen Details?
Sorry, aber ich hab so das Gefühl, das du dich da mächtig verhebst bei.
Wieviele Objekte hast du schon durch die kompletten Leistungsphasen der HOAI durchgebracht?

Wenn es tatsächlich so sein sollte, daß Du als Einzelkäpfer dieses Projekt betreuen willst, solltest Du Dich auf die LPH. 1-4 konzentrieren und danach dem Generalunternehmer das Feld überlassen oder mit einem anderen Architekturbüro zusammenarbeiten, welches die Man-Power hat.

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Datum: 23.02.2011
Uhrzeit: 12:03
ID: 42709



AW: Muss ein Bürogebäude entwerfen #8 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von FoVe Beitrag anzeigen
Also, ich sags mal, wie ich das denke.

Mich können gerne hier die "echten" Architekten mal korrigieren, aber soweit ich das einschätzen kann, ist ein so großer Auftrag Futter für zwei bis drei Architekten für ein ganzes Jahr.
Willst du so ein Ding alleine durchziehen? Quasi neben dem Studium?
Oder hast du mittlerweile deinen Abschluss und willst dich mit sowas selbständig machen?
Na das mit dem Futter für 2-3 Architekten währe schön.

Schätze mal den Aufwand 1,5 Mann/a bei 2 Mio.
Die 10% stimmen nicht. Wenn Du einen 10% Auftrag bekommst dann greif zu und schau das Du zu einem erfahrenem Kollegen gehst der Dir unter die Arme greift. Einfach Klartext reden. Das ist profesioneller als alles selbst zu versuchen und zu scheitern.
Auch bei dem Thema Generalunternehmer.
Das mit dem Generalunternehmer ist gefährlich da man es hier in der Regel mit Profis zu tun hat. Das riecht immer nach hohen Nachträgen...und wenn man das Spiel nicht kennt hat man schon verloren....
Insofern ist es auch für deinen Bauherrn das Beste einen Profi zwischen Sich und dem Genaraler zu haben...

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Beitrag
Datum: 23.02.2011
Uhrzeit: 16:56
ID: 42715



AW: Muss ein Bürogebäude entwerfen #9 (Permalink)
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Ich finde da Archimedes´ Vorschlag besser: 1-4 und dann tschüss. Oder gibts schon nen Vertrag? Oder läuft das grad nur auf freundschaftlicher Basis mit mündlichen Absprachen? Wär mir zu heiss bei so ner Sache...

Zitat:
Insofern ist es auch für deinen Bauherrn das Beste einen Profi zwischen Sich und dem Genaraler zu haben...
Wann hat man schonmal gehört dass bei solchen Konstellationen Wert auf die Meinung des Architekten gelegt wird? Da zählt doch meistens nur was der GU sagt! Ob es gut ist für den Bauherrn sei mal dahingestellt- aber du als Arschitekt ziehst in dem Falle doch immer den kürzeren...

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Datum: 23.02.2011
Uhrzeit: 19:24
ID: 42718



AW: Muss ein Bürogebäude entwerfen #10 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von sanne Beitrag anzeigen
Ich finde da Archimedes´ Vorschlag besser: 1-4 und dann tschüss. Oder gibts schon nen Vertrag? Oder läuft das grad nur auf freundschaftlicher Basis mit mündlichen Absprachen? Wär mir zu heiss bei so ner Sache...
Wann hat man schonmal gehört dass bei solchen Konstellationen Wert auf die Meinung des Architekten gelegt wird? Da zählt doch meistens nur was der GU sagt! Ob es gut ist für den Bauherrn sei mal dahingestellt- aber du als Arschitekt ziehst in dem Falle doch immer den kürzeren...


Ja das ist doch einer der Gründe warum ich dazu rate mal mit einem Kolegen zu reden der länger im Geschäft ist.
Zu bedenken ist auch ob die Bauvorlageberechtigung ausreicht... Hast Du einen Stempel conqueror ???
Ein Profi vermittelt dem Bauherrn das es mit oder ohne Architekt letztendlich zum Schluß das gleiche kostet und es dann doch besser ist einen Fachmann auf seiner Seite zu haben.


Wenn der Architekt plant und ausschreibt gibt es:

a) evt. einen günstigeren Bieter (Konkurenzkampf)

b) ist klar was tatsächlich gebaut wird (Ausstattung etc... Typisches Beispiel ist die hochwertige Innentür im Esche Weiß Design. = Billigtür mit Kartonwabeneinlage und Kuststoffbeschichtung)

c) entfallen die Planungskosten und Aufschläge auf Seiten des GU
(Klar das der GU sagt das ist alles inkl. Wenn er die Planungshoheit hat kann er ja frei definieren wo zu seinen Gunsten gesparrt wird)

d) der übliche Gu-Aufschlag liegt bei etwa 12 %. >> Bei jeder Leistung die der GU an eine andere Firma vergibt schlägt er 12 % für Koordination und Risiko auf. Das ist auch OK so. Dazu kommen dann noch Planungskosten die eingepreist werden. Dies erklärt letztendlich warum mit einem Architekten der für diese Leistung nur ca. 8-10 % nimmt + Statiker und sonsige Fachplaner die der GU ja auch zahlen müsste, genauso günstig gebaut werden kann.

e) Das Risiko für den Bauherrn ist geringer wenn es viele kleine Firmen mit Einzelaufträgen gibt. Wenn es mit einem Auftragnehmer Probleme gibt (Sprich wenn ein Schwein dabei ist) dann geht es halt bei z.B. 100 tsd. € Auftragssumme bei 10 % nur um 10 tsd. € und nicht um 200 tsd.....
Bei einer Auftragssumme von 2 Mio. lohnt es sich auch einfach für den GU nach Nachträgen zu suchen oder diese ggf. vor Gericht durchzustreiten. (Vor Gericht geht es in der Regel immer 50/50 aus da die Richter keine Fachleute sind und die Geschichte vom Tisch haben möchten)

Aus leidvoller Erfahrung kann ich nur sagen das der Umgang mit einem GU immer schwierig ist. Als wir das zum letzten mal gemacht haben hat uns, trotz ellenlanger Baubeschreibung, letztendlich nur der Umstand gerettet das die komplette von uns erstellte Werkplanung vor Auftragserteilung fertig war und Bestandteil des Auftrags wurde. Da gab es dann einfach keine Ausflüchte mehr... (Wir haben dann nachträglich erfahren das die bei einer Bausumme von 4 Mio. intern mit möglichen Nachträgen in Höhe von 1,3 Mio kalkuliert hatten. Bekommen haben die dann nachdem wir noch Unterstützung eines Anwalts hatten Minus 300 tsd...)

So, ich hoffe das ist genug Futter um deinen Bauherrn davon zu überzeugen das er mit einem Architekten, der allein die Interessen des Bauherrn vertritt und nichts davon hat wenn auf Kosten des Bauherrn gesparrt wird, schlußendlich besser baut.

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