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finch: Offline
Ort: Merchweiler/Saar Beitrag Datum: 03.12.2004 Uhrzeit: 17:08 ID: 5795 | Social Bookmarks: Denke man kann nicht allgemein sagen, dass es keinen Diskurs zwischen Architekten und Stadtplaner gibt. DEN EINEN Stadtplaner an sich gibt es ja eh nicht, da man sich als Student der Stadtplanung, Raum- und Umweltplanung oder auch Architektur später Stadtplaner nennen darf (entspr. Voraussetzungen, etc. vorweggenommen). Deswegen sind auch oft Stadtplaner nichts anderes als ausgebildete Architekten. Dass im Arch. Studium der gesamträumliche Aspekt, sowie die planungsrechtliche Umsetzung (Bsp. Lesen von B-Plänen und Umsetzung der Ziele in die entspr. Architektur) wohl zu kurz kommt ist ja bekannt und auch oft Gegenstand von Dozentenwitzen. Weiß ja nicht wie es an anderen Unis ist und kann nur von der TU KL berichten, dass hier die Schnittmenge zwischen Architekten (A) und Raumplanern (RU) nicht sehr groß ist. Die A hören zwar bei uns etwas Planungsrecht im Grundstudium, die RU aber nichts bei A und gemeinsame Stadtplanungs- oder Bauleitplanungsprojekte gibt es auch nicht. Leider wirkt sich das auch auf die Fachschaft aus, wo mitlerweile kein einziger Architekturstudent mehr zu finden ist und neben den ganzen Raumplanern noch eine Bauingenierin. Ob die A-Studis so viel zu tun haben, oder sich einfach nicht engagieren wollen kann ich nicht sagen, schade ist es aber trotzdem.
__________________ Wo liegt der Unterschied zwischen den Fehlern von Ärzten und denen von Planern. Die von Planern stehen noch 100 Jahre in der Landschaft rum, über die von Ärzten wächst Gras drüber. |
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