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Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light

Beitrag
Datum: 05.06.2007
Uhrzeit: 15:07
ID: 24033



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Zitat:
Originally posted by Tom
Das Gehalt als Prof. reicht auch nicht, ein idealistisch geführtes Büro zu stützen.
??? Das ist doch der Traum...
Selbst mit einer C2 Professur kann man ganz gut leben, ist privat Versichert, bekommt beihilfe und ab 65 / 67 kommt weiterhin 70% des gehaltes an, ohne etwas dafür zu tun.
Mir ist nicht bekannt, dass die Professoren obwohl sie max. 2 Tage die Woche da sind, auch nur eine halbe oder drittel Stelle hätten.

De facto sieht das doch so aus, dass man mit einer Professur 1-2 Tage in der Uni arbeitet und das Brüo als Hobby betreiben kann - zumindest muß man sich über die eigene Zukunft keine sorgen machen, selbst wenn man das Büro gegen die Wand fährt.
__________________
Florian Illenberger

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Tom
 
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Tom is just really nice Tom is just really nice Tom is just really nice Tom is just really nice Tom is just really nice

Beitrag
Datum: 05.06.2007
Uhrzeit: 15:44
ID: 24034



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Natürlich gehe ich von einem Vollzeit-Gehalt aus; und die Arbeitszeit dafür *ist* cool. Es ist aber nicht genug für eine Mischkalkulation. Ich kann nicht sagen: Die Profitabilität meines Büros sehe ich großzügig, weil ich noch ein Profen-Gehalt habe. Darum ging es mir.

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timovic: Offline


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Beitrag
Datum: 05.06.2007
Uhrzeit: 16:12
ID: 24036



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Ich würde alles abrechnen. Dein Mittagessen ist eine Betriebsausgabe und wird am Jahresende abgesetzt.

Unerfahrenheit regelt man normalerweise über den Stundensatz und nicht über die später abgerechneten Stunden, wie will man sonst kalkulieren?

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Francis: Offline


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Beitrag
Datum: 05.06.2007
Uhrzeit: 20:25
ID: 24043



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Also noch was zur Info:

Mein Büro ist in Belgien, und wie da die Löhne von Profs sind, weiss ich nicht. Aber, ich hab letztens eine Aufstellung gesehen, über Abrechnungen (also über HOAI aber international) und da war Belgien weit hinten...

Ist ja auch egal, er macht nicht den Eindruck, als schwimmt er im Geld. Und darum gehts ja auch nicht. Ich fühle mich persönlich halt nicht gut, wenn ich für eine Leistung Geld kassiere, und die Leistung nicht immer perfekt war.

Ich hab die Sache bisher aber auch noch nicht geklärt, er war nicht da. Aber sobald das geklärt ist, sschreib ich noch wie es ausgegangen ist ;-)

Und bitte, ich bin nicht unerfahren, deshalb hab ich ja einen angemessenen Stundensatz. Hier sind auch Sachen unglücklich gelaufen, weil es sich ums Ausland handelt, und weil andere Software benutzt wird. Aber das hat ja nun nichts mit Unerfahrenheit zu tun.

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noone: Offline


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Beitrag
Datum: 05.06.2007
Uhrzeit: 21:22
ID: 24045



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So weit ich von Kollegen (Belgier) gehört habe, sind die Löhne wirklich bodenlos niedrig. Einer war richtig stolz, dass seine frau als freie Mitarbeiterin 17,50 die Stunde bekommt......

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Benutzerbild von Samsarah
 
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Beitrag
Datum: 06.06.2007
Uhrzeit: 08:18
ID: 24058



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Zitat:
Hier sind auch Sachen unglücklich gelaufen, weil es sich ums Ausland handelt, und weil andere Software benutzt wird. Aber das hat ja nun nichts mit Unerfahrenheit zu tun.
Na, das ist schon eine From von Unerfahrenheit. Denn selbst in fachlicher Hinsicht läuft im Ausland oftmals was anders. Ich kenne das ja noch aus eigener Erfahrung in den Niederlanden. Vieles ist im Prozess und der Priorität einfach anders gesetzt. Zumindest sind beides Umstände, in die man sich erst einarbeiten muß. Aber das wußte Dein AG ja auch bei der Einstellung, d.h. eigentlich muß er den Umstand mit einrechnen.

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Beitrag
Datum: 06.06.2007
Uhrzeit: 10:41
ID: 24066



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Hi Francis,

ich habe den Eindruck Du willst nur Absolution für Deine Entscheidung
bekommen...ist hiermit erteilt

Du hörst Dich an wie ein Vertriebsmitarbeiter Deines Chefs, aber Du bist ja
schon groß, und wenn Du meinst, dass es der richtige Weg für Dich ist, dann
mach es so, Einwände hast Du ja genug gehört. Es ist nur so, dass es
von diesen Geschichten mit selbstlosen Chefs, die nur für die Architektur leben
genügend gibt. Du solltest wissen, dass sich Deine Situation wahrscheinlich
niemals ändern wird. Ich kenne Leute die haben daran ganz schon zu nagen,
zumal sie am Ende sich noch selbst die Schuld für Ihre Misere geben...

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Beitrag
Datum: 12.06.2007
Uhrzeit: 20:19
ID: 24205



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So, die Sache hat sich jetzt geklärt:

Ich soll alle Stunden ganz normal abrechnen, wobei ich die Überstunden aber nicht direkt ausbezahlt bekomme, sondern die werden gesammelt, und dann entweder in nächster Zeit frei genommen oder halt bezahlt. Frei nehmen geht auch gut, weil ja nicht immer super viel zu tun ist.

Auf meine Nachfrage, ob ich die Stunden evtl. reduzieren soll, weil Fehler passiert sind, hiess dass wäre am Anfang normal und fertig.

Also ganz umsonst Stress gemacht ;-)

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Beitrag
Datum: 13.06.2007
Uhrzeit: 19:09
ID: 24227



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Schön, daß sich bei Dir alles geklärt hat.

Aber trotzdem noch eine Frage in die Runde:

Soweit mir bekannt ist werden Überstunden normalerweise mit einem Faktor von 1,25 ; 1,5 oder sogar 2,0 gegenüber normalen Arbeitstunden multipliziert, je nachdem wann sie geleistet wurden (Tags, Abends, Nachts, Wochenende, Feiertags).

Also ein einfacher (x 1,0) Freizeitausgleich oder Lohnausgleich ist normalerweise zu wenig.

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Beitrag
Datum: 13.06.2007
Uhrzeit: 20:41
ID: 24232



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Also meine Überstunden waren ja einfach nur abends.
Mein ganzer Lohn ist auf Stundenbasis berechnet, d.h. im Grunde mache ich ja gar keine Überstunden, sondern eben nur "mehr" Stunden.

Ich krieg die entweder normal bezahlt oder frei.

Das finde ich aber auch vollkommen ok, in meinem letzten Job wurden Überstunden überhaupt nicht bezahlt (da war ich richtig angestellt mit festem Montaseinkommen). Mal abgesehen davon, dass ich jetzt echt niemanden kenne, der als Architekt angestellt ist und Überstunden bezahlt bekommt...

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tenorvision: Offline

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Beitrag
Datum: 13.06.2007
Uhrzeit: 22:07
ID: 24236



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Zitat:
Originally posted by Archimedes
Schön, daß sich bei Dir alles geklärt hat.

Aber trotzdem noch eine Frage in die Runde:

Soweit mir bekannt ist werden Überstunden normalerweise mit einem Faktor von 1,25 ; 1,5 oder sogar 2,0 gegenüber normalen Arbeitstunden multipliziert, je nachdem wann sie geleistet wurden (Tags, Abends, Nachts, Wochenende, Feiertags).

Also ein einfacher (x 1,0) Freizeitausgleich oder Lohnausgleich ist normalerweise zu wenig.


wow ...in welchem schlaraffenland lebst du denn?
ich arbeite in einem echt fairem büro, aber wenn ich meinen chefs soetwas vorlege, werde ich ganz bestimmt ausgelacht, ganz besonders wenn es um das abfeiern von in wettbewerben geleisteten überstunden geht.....
realität ist doch eher das verhältnis von 0,3 zu einer geleisteten überstunde...bei projekten geht es in richtung 1:1, aber deine zahlen habe ich tatsächlich so zum erstenmal gehört.....gibts bei euch auch nen betriebsrat....??????

mfg tenorvision

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mila: Offline

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mila is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 14.06.2007
Uhrzeit: 08:58
ID: 24241



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soweit ich dass hier (schweiz) mitbekommen habe, gibt es in einigen architekturbüros sogar einen passus im vertrag, wonach durch wettbewerbsarbeit geleistete überstunden nicht vergütet werden (auch kein freizeitausgleich). es dient ja dem wohle des büros, schaffen neuer arbeit etc...
__________________
vw 10.5 - 12.5 auf pc
...man kann es mögen, manchmal.

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Samsarah: Offline

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Beitrag
Datum: 14.06.2007
Uhrzeit: 09:11
ID: 24242



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Die Logik will einer verstehen. Wenn die Mitarbeiter nicht ständig übermüdet und frustriert sind, weil sie kaum noch in der Lage sind, ihr Privatleben aufrecht zu erhalten, dient das erst recht dem Büro. Freizeitausgleich wäre das Mindeste!

Manche Leute machen ja auch schwerpunktmäßig Wettbewerbe. Die Arbeiten dann de facto 30% mehr als alle anderen und bekommen das nicht bezahlt? Dass man als Angestellter nicht jede Stunde auf die Goldwaage legt, finde ich selbstverständlich, aber das klingt doch schwer nach systematischer Ausbeutung.

Empört
Samy

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sanne will become famous soon enough

Beitrag
Datum: 14.06.2007
Uhrzeit: 09:45
ID: 24243



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das ist eben das problem, dass sich keiner genau auskennt. schließe davon auch nicht chefs aus, die oft auch nicht wissen, was sache ist.
jeder will fair bezahlt werden, ich jedenfalls bin gern zu überstunden bereit, wenn ich merke, es lohnt sich für mich und für das projekt und wenn ich dafür freizeitausgleich bekomme (arbeite auch auf stundenbasis).

rechnet man alles ganz genau auf, hat man sein gewissen beruhigt, steht aber oft als "buchhalter" da, der alles bis auf die viertelstunde überstunde abrechnet. denkt man, ha, tolles projekt, da lern ich was dazu und kann das büro davon profitieren lassen, dass ich mich reinhäng, kommen irgendwann die gedanken, wenn´s mal wieder zäh läuft, da war doch noch was mit überstunden, damals...

ich glaube, da muss jeder seinen weg finden und auch den mut haben, bei vertragsunterzeichnung oder auch so im gespräch mit den chefs den mund aufzumachen. diese

Zitat:
systematische Ausbeutung
ist glaube ich nicht selten.

einerseits: mund auf, klären was sache ist.

andererseits: scheisse, lasst uns froh sein, dass wir einen job haben!

ebenfalls empört und auch etwas frustriert,

sanne

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Tom
 
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Tom is just really nice Tom is just really nice Tom is just really nice Tom is just really nice Tom is just really nice

Beitrag
Datum: 14.06.2007
Uhrzeit: 12:49
ID: 24245



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Ich war mal in einem Büro, das hatte ein Zeiterfassungssystem (elektr. Stechuhr + Karte). Gutes Gefühl, wenn keine Minute unberücksichtigt bleibt. Sondertarife für Überstunden, Abende und Wochenend-Einsätze gab's da allerdings nicht. Dass Chefs oft von nix ne Ahnung haben (Arbeitsrecht, Tarife) deckt sich mit meiner Erfahrung. Da gibt es ganz sonnige Gemüter ...

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