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Datum: 05.01.2010
Uhrzeit: 00:37
ID: 36982



Startgehalt als Architekt (TH) mit Zusatzstudium als Lichtplaner (MSc) z.B. in Berlin

#1 (Permalink)
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Hallo zusammen!

Da ich nun in den letzen Zügen meiner Bewerbung stecke, möchte ich mir auch einmal ein Bild der aktuellen Lage machen, um gut vorbereitet in (mögliche) Bewerbungsgespräche zu gehen!

Und zwar würde mich interessieren, in welchem Bereich ich meine Gehaltsvorstellungen (brutto/monatlich) ansiedeln sollte mit folgenden Eckdaten:

- Architekturstudium in Karlsruhe (TH) (1,7 - falls die Note überhaupt so wichtig ist) + MSc Studium Lighting Design in London (1,5) (mit daher entsprechend guten Englischkenntnissen)

- Berufserfahrung: 1 Jahr Lichtplanungsbüro in Deutschland (Praktikant), 8 Monate Architekturbüro in der Schweiz (Architekt)

- ich hätte gerne: Job in mittelgroßem Architektur- oder Lichtplanungsbüro (10-20 Mitarbeiter), besonders bei denjenigen mit Schwerpunkt Energieberatung, da ich mich in Zukunft in diese Richtung auch fortbilden möchte

- und in den folgenden Orten: Berlin (mein Favorit - aus Liebe zu der Stadt *seufz* - obwohl ich weiß, daß es dort gerade mau aussieht...), Zürich, Lyon, Amsterdam

Meine Überlegungen bisher waren, bei ca. 2800€ in die "Verhandlung" einzusteigen und bei einem Brutto-Gehalt von 1600€ die absolute Untergrenze zu setzen. Ich rechne bei der derzeitigen Lage wohl aber nicht mit mehr als 2400€, selbst mit Zusatzstudium. Und mir ist auch bewußt, daß ich in der Probezeit mglw. meinen Gehaltsanspruch etwas herunterschrauben muß, wobei ich mich dann frage, inwieweit man eine garantierte Gehaltserhöhung nach der Probezeit mit in den Vertrag verhandeln kann...

Was meint ihr? Lieg ich da realistisch mit meiner Prognose?

Und hat jemand von euch Erfahrungen mit a) Gehältern in der Lichtplanung/anderen Zusatzqualifikationen und b) den Gehältern in den jeweiligen Standorten?

Viele Fragen... und hoffentlich bald ein wenig mehr Klarheit

Danke schön!!

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Beitrag
Datum: 05.01.2010
Uhrzeit: 09:40
ID: 36986



AW: Startgehalt als Architekt (TH) mit Zusatzstudium als Lichtplaner (MSc) z.B. in Be

#2 (Permalink)
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Ich würde die Untergrenze bei 2000 EUR ansetzen und eine Lohnerhöhung nach 6 Monaten vertraglich festhalten.

2800 sind eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, deshalb würde ich Situationsabhängig auf die Frage der Gehaltsvorstellung antworten.

Viel Erfolg!
__________________
Florian Illenberger

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Beitrag
Datum: 05.01.2010
Uhrzeit: 16:33
ID: 37000



AW: Startgehalt als Architekt (TH) mit Zusatzstudium als Lichtplaner (MSc) z.B. in Be #3 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von .:lichtblick:. Beitrag anzeigen
Meine Überlegungen bisher waren, bei ca. 2800€ in die "Verhandlung" einzusteigen und bei einem Brutto-Gehalt von 1600€ die absolute Untergrenze zu setzen. Ich rechne bei der derzeitigen Lage wohl aber nicht mit mehr als 2400€, selbst mit Zusatzstudium. Und mir ist auch bewußt, daß ich in der Probezeit mglw. meinen Gehaltsanspruch etwas herunterschrauben muß, wobei ich mich dann frage, inwieweit man eine garantierte Gehaltserhöhung nach der Probezeit mit in den Vertrag verhandeln kann...
Ich würde auch mit ca. 2.800 € in die Verhandlungen einsteigen, da Du fast 2 Jahre Berufserfahrung hast. Das Zusatzstudium wird vermutlich nur die wenigsten Büros zu einem höheren Einstiegsgehalt motivieren. Ich kenne aber auch keine Gehaltsbeispiele von anderen Lichtplanern.

Die Untergrenze während der Probezeit von max. 6 Monaten würde ich nicht unter 2.000 € legen. Danach sollten es monatlich ca. 2.500 - 2.600 € sein.

Ich denke, daß ist realistisch und durchsetzbar, wenn sonst alles bei Deiner Bewerbung paßt.

Alle Angaben sind brutto und bezogen auf eine (unbefristete) Vollzeitstelle in Deutschland mit 40 + x Stundenwoche und mind. 25 Urlaubstagen im Jahr. Vielleicht kannst Du auch noch bzgl. Weihnachtsgeld oder Altersvorsorge was raushandeln.

Viel Glück.

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Datum: 05.01.2010
Uhrzeit: 18:49
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AW: Startgehalt als Architekt (TH) mit Zusatzstudium als Lichtplaner (MSc) z.B. in Be #4 (Permalink)
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Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mit globalen Gehaltsüberlegungen meist daneben lag. Besser fährt man mit Einbezug der Bürostruktur etc.

In Deinem Fall:

- das Praktikum kannst Du nicht als Berufserfahrung werten. Alle Studis haben gejobbt, jedoch zählt als echte Erfahrung nur die Vollzeitbeschäftigung nach dem Studium, da Arbeitszeiten und Aufgabenbereiche der Angestellten Architekten und Praktikanten nicht vergleichbar sind.

- Analysiere die Struktur des Büros, in der Du arbeiten willst. Schaue Dir die Projekte an - Als Faustformel kannst Du als Gewinnskala nehmen:

Gewerbebauten (Büros, Shopping etc) - Gesundheit - Schulen - Wohnbau(Grossprojekte) - Einfamilienhaus - Um+Anbauten

Wie liegt das Verhältnis der Referenzprojekte des Büros, wie gross ist das Büro, manche grossen Büros geben auch den Jahresumsatz an.

Dann musst Du auch wieder Abstriche machen, wenn die Büros einen Top-Namen haben, meist wird da etwas weniger gezahlt (und mehr gefordert).

Sprich: ein mittelgrosses-grosses Büro mit regionalem Bekanntheitsgrad und 20-40 Angestellten und guter Auftragslage wird wohl das beste Gehalt zahlen.

- Die Probezeit würde ich nicht berücksichtigen, meist wird nach 6 Monaten nicht Nachverhandelt. Wenn das angedeutet oder ausgesagt wird, kannst du 200-300 Euro abziehen. Die Erhöhung sollte aber vorher schon ausgehandelt werden und muss aber auf jeden Fall im Vertrag festgahalten werden.

Zur Zeit habe ich einen Bekannten, der gerade für ca. 2.200 Brutto eingestiegen ist. Dieses Gehalt denke ich kann man realistisch zur Zeit auf jeden Fall bekommen.

2.800 Brutto sind als Absolvent bez. +- 1 Jahr Erfahrung auf jeden Fall hoch angesetzt, und können schnell zum KO Kriterium werden (eigene Erfahrung).

Ich würde nicht mit mehr als 2.600 anfangen, und bei 2.200 aufhören. Wenn Du bei 2.400 ankommst, ist das ein gutes Gehalt für die Erfahrungsstufe. Je nach Berücksichtigung der Bürostruktur würde ich dann Zu- oder Abschläge machen.

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Datum: 05.01.2010
Uhrzeit: 21:59
ID: 37004



AW: Startgehalt als Architekt (TH) mit Zusatzstudium als Lichtplaner (MSc) z.B. in Be #5 (Permalink)
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hm also die Zusatzqualifikation "Lichtplaner" ist schon ziemlihc großes Potential für ein Büro - die Leistung müsste ansonsten ausser Haus vergeben werden. Da halte ich die 2.800 schon für gerechtfertigt.

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Datum: 05.01.2010
Uhrzeit: 22:15
ID: 37005



AW: Startgehalt als Architekt (TH) mit Zusatzstudium als Lichtplaner (MSc) z.B. in Be #6 (Permalink)
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Lieben Dank erstmal an alle für eure Meinungen.

So ganz falsch lag ich offenbar mit meinen Überlegungen nicht, außer daß ihr alle mein Mindestgehalt noch zu gering findet (das gibt Hoffnung!)

Nun, was der Master in Lichtplanung wert ist, denke ich, wie ihr schon angedeutet habt, wahrscheinlich ganz vom Schwerpunkt des Büros ab, bei dem ich mich bewerbe. Daher versuche ich auch, v.a. Büros mit integrierter Innenarchitektur oder wie gesagt Energieberatung (Stichwort Tageslicht, Solarenergie) anzuschreiben - in den Bereichen kenne ich mich ja nun schließlich aus!

Was ich allerdeings nicht ganz nachvollziehen kann, ist wieso ein Jahr Praktikum nicht als Berufserfahrung gelten sollte. Ich denke, auch das hängt davon ab, welche Aufgaben man in seinem Praktikum erledigt hat. Mein Praktikum war Vollzeit (kurz vor meinem Diplom) - und bereits nach 3 Monaten habe ich so fast alles gemacht, was unsere Angstellten gemacht haben, eben nur ohne die volle Verantwortung und mit entsprechend mieser Bezahlung. So läuft das doch oft leider: lieber eine Handvoll billiger Praktikanten einstellen, die dann die Arbeit von teuren Vollzeitkräften erledigen... Nun, ich hab das zu der Zeit auch nur mitgemacht, weil ich eben noch Student war und mir die Erfahrung wichtig war. In meiner Bewerbung gebe ich natürlich dann genau an, welche Kompetenzen ich als Praktikant hatte - und ich denke, dann zählt das auch voll als Berufserfahrung!

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noone: Offline


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Datum: 06.01.2010
Uhrzeit: 10:29
ID: 37010



AW: Startgehalt als Architekt (TH) mit Zusatzstudium als Lichtplaner (MSc) z.B. in Be #7 (Permalink)
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Hallo Lichtblick,

Ich habe ein ganzes Semester während des Diploms im Büro gearbeitet, zum Zeitpunkt des Diploms hatte ich insgesamt fast drei Jahre Erfahrung.

Trotzdem wird diese Zeit nicht gleichwertig mit Berufserfahrung nach dem Diplom anerkannt. Es ist objektiv ja auch so, dass man als Aushilfe oder Praktikant andere Arbeiten oder Arbeitszeiten hat als feste Mitarbeiter. Es mag ja sein, dass du als Praktikant wirklich so gearbeitet hast, wie ein Angestellter, die Masse denkt aber in diesem Schema.

Bezüglich der Stellenwahl: der Master in Lichtplanung ist zum einen natürlich eine Zusatzqualifikation, auf der anderen Seite kann er dich natürlich auch einschränken, da du damit wohl eher in der "Technik-Ecke" stehst. Sprich: er kann Dir unter Umständen eine Stelle bescheren, bei der Du dann alle Beleuchtungs- oder Elektropläne zeichnen darfst.

Ich würde jedenfalls meine Stelle für die ersten zwei Jahre an dem Büro festmachen, nicht an der Bezahlung. Wenn Du ein sehr gutes Büro erwischst, kannst Du danach überall hin, und die Bezahlung ist in den ersten zwei Jahren ungefähr im vergleichbaren Rahmen überall relativ schlecht ~ 2.200 +-200 €.

Wenn Du ein innenarchitekturlastiges Büro suchst und ortsungebunden bist, würde ich mich bei zur Zeit erfolgreichen Büros wie Ippolito Fleitz, 3dluxe, Jürgen Mayer H (ist er nicht in Berlin?) und ähnlichen bewerben. Prinzipiell kann aber auch jedes andere Grossbüro Spezialisten gebrauchen.

Zitat:
In meiner Bewerbung gebe ich natürlich dann genau an, welche Kompetenzen ich als Praktikant hatte - und ich denke, dann zählt das auch voll als Berufserfahrung!
-----> Das machen leider viel zu viele. Mit Berufserfahrung und Erfahrung bez. Bewerber und tatsächlichen Qualifikationen kann ich nur sagen, dass leider viel zu viele Leute bei der PRäsentation ihrer Qualifikationen total hochstapeln und sich viel zu gut verkaufen. Darunter leiden dann Leute wie Du und Ich, die gute Qualifikationen nachweisen können, aber wegen der schlechten Erfahrungen nicht ernstgenommen werden.

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