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Datum: 24.01.2013
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ID: 49202



AW: Anschlussanpassung #16 (Permalink)
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Wenn es denn noch aktuell sein sollte...

Warum hörst Du mit der Wandkonstruktion nicht einfach eben auf, und stellst stirnseitig noch eine druckstabile Dämmung dagegen?
Alles andere gibt doch ein "Gefummel" ohne Ende.
Kaschiere die Leibung mit einer Platte aus dem Material der PR-Konstruktion und schließe daran Deine Verglasung an.
Somit bist Dur frei in der Position der Fenster.

Erstelle noch eine Schattenfuge mittels U-Profil in der orthogonalen Dämmebene, und Du hast sauber angeschlossen. War nur eben zu faul das darzustellen :-)

Wie "personal cheese" bereits schrieb, ist die Stärke Deines Leibungselements nicht praktisch umsetzbar.
Solltest Du dennoch mit der Fassade in die Leibung fahren wollen, so bleibt Dir aus meiner Sicht nur eine entsprechende Rahmenverbreiterung, was sich allerdings wieder auf die Ansicht von innen auswirken würde.
Was Dir hierbei jedoch bleibt, ist die Möglichkeit sowohl die innere, als auch die äußere Leibung an die RV anzuschließen. Allerdings verlierst Du hierbei etwas Fensterfläche.

Je nach dem, was es für ein Entwurf sein soll oder wie knapp die Fassade dimensioniert ist, würde ich entscheiden.


P.S.: Sorry für die schlechte Zeichnung
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Anschlussanpassung-pr.jpg  

Geändert von Bosmeg (24.01.2013 um 23:42 Uhr).

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Tom
 
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Datum: 25.01.2013
Uhrzeit: 00:58
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AW: Anschlussanpassung #17 (Permalink)
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Hmmm, ist an der Konstruktion irgendwas thermisch getrennt gedacht und nicht gezeichnet, oder sind es die durchgehenden geschweißten 5 mm Flachstähle, die ich sehe?

Vielleicht sollte mal einer hier als Grundwissen zeigen, wie man ein Fenster richtig in die Dämmebene setzt oder, wenn es woanders sitzt, den Blendrahmen überdämmt. Und dann kann man versuchen, die Erkenntnisse auf eine Fassade zu übertragen.

T.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Anschlussanpassung-wb.jpg  

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Datum: 25.01.2013
Uhrzeit: 01:10
ID: 49205



AW: Anschlussanpassung #18 (Permalink)
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Das sollte eine schematische Darstellung der Sache sein. Mir ist durchaus bewußt, dass es keine Werkplanungsqualität hat.

Für die schlechte Zeichnung entschuldigte ich mich bereits.

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leipziger is on a distinguished road

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Datum: 28.01.2013
Uhrzeit: 13:16
ID: 49229



AW: Anschlussanpassung #19 (Permalink)
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Die Variante 1 von tom in Beitrag #15 ist konstruktiv in allen Punkten richtig und außerdem noch wirtschaftlich baubar - quasi ein Standarddetail für das angefragte Problem. Alternativ evl. auch seine Variante 2 aus dem gleichen Beitrag, wenn die Leibung etwas tiefer sein soll.

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Datum: 28.01.2013
Uhrzeit: 15:59
ID: 49232



AW: Anschlussanpassung #20 (Permalink)
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das ziehe ich mal in Zweifel, abgesehen davon, dass das vom Monatageablauf
unglücklich ist, wird der Pfosten so nicht an der Wand befestigt.
Der Pfosten steht normalerweise in einem Schuh, der auf den Boden oder an
die Wand gebolzt wird, oben analog.
Der Winkel, der mit gefühlt zu geringem Randabstand neben der Laibung
angedübelt ist, soll wie an dem Pfosten befestigt sein?
Ansonsten ist Bild 1 aber die richtige Ebene. Ich würde nur etwas weiter
einrücken und unter der Deckleiste ein Schattennutprofil einklemmen.
Die luftdichte Ebene ist hier auch noch eine Herausforderung.

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Tom
 
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Datum: 29.01.2013
Uhrzeit: 00:00
ID: 49249



AW: Anschlussanpassung #21 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Kieler Beitrag anzeigen
das ziehe ich mal in Zweifel, abgesehen davon, dass das vom Monatageablauf unglücklich ist, wird der Pfosten so nicht an der Wand befestigt. Der Pfosten steht normalerweise in einem Schuh, der auf den Boden oder an die Wand gebolzt wird, oben analog.
Sieht man meinen Details nicht an, dass sie in Photoshop per copy-and-paste fabriziert sind, ohne noch den letzten Käse zu löschen? Wichtig ist die Lage der Fassade zur Dämmebene und die Geometrie der Fertigteile, so dass eine "steinerne Leibung" gegeben ist. Der Rest ist Standard-Pillepalle. Das sind Details, die in jedem Schüco-Katalog nachzulesen sind. Und darüber wird hier 2 Seiten lang philosophiert.

T.

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Datum: 29.01.2013
Uhrzeit: 17:09
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AW: Anschlussanpassung #22 (Permalink)
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nicht aufregen Tom!
Zitat:
Sieht man meinen Details nicht an, dass sie in Photoshop per copy-and-paste
fabriziert sind, ohne noch den letzten Käse zu löschen?
Doch das sieht man, mein Kommentar ging auch weniger auf Deine Darstellung ein,
als vielmehr auf die Bewertung des dargestellten Details:
Zitat:
Die Variante 1 von tom in Beitrag #15 ist konstruktiv in allen Punkten richtig
Denn davon ist es weit entfernt und in Gegensatz zu Dir halte ich den Anschluss
auch nicht für Pillepalle, sondern durchaus für eine Herausforderung an der in der
Praxis nicht selten gescheitert wird...
Ich glaube auch nicht, dass hier jedem klar ist wie eine Pfosten-Riegel
Fassade verankert wird!

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Tom
 
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Datum: 29.01.2013
Uhrzeit: 21:52
ID: 49272



AW: Anschlussanpassung #23 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Kieler Beitrag anzeigen
Ich glaube auch nicht, dass hier jedem klar ist wie eine Pfosten-Riegel Fassade verankert wird!
Gut, meine legere Photoshop-Montage richtete sich an den Fortgeschrittenen. Die Punkte, die Du problematisierst (Befestigung PR-Fassade, Luftdichtheit), sind aber wirklich keine, über die man reden muss. Solche Details wurden hier auch schon diskutiert (etwas länger her) und sie sind in jeder DETAIL über Sichtbeton & Co.

T.

Geändert von Tom (29.01.2013 um 22:11 Uhr). Grund: Nachsatz gelöscht.

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Datum: 30.01.2013
Uhrzeit: 16:32
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AW: Anschlussanpassung #24 (Permalink)
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so wie du es in der 3. variante zeigst, haben siees hier gebaut: Schulhaus in Paspels | DETAIL Inspiration

ich weis allerdings nicht, ob ogliati dabei fertigteilt verwendet hat, oder ob die in der schweiz sowas tatsächlich geschalt bekommen....

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Datum: 30.01.2013
Uhrzeit: 21:22
ID: 49287



AW: Anschlussanpassung #25 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Lang Beitrag anzeigen
so wie du es in der 3. variante zeigst, haben siees hier gebaut: Schulhaus in Paspels | DETAIL Inspiration
Danke für das Beispiel, ich male ja auch nur auf, was ich schon 1000x gesehen habe. Bin gar nicht Leonardo da Vinci ...

Die Ausnehmung für die versetzte Dämmung innen kann man doch locker schalen. Oder würde man nicht sogar einfach Dämmstreifen innen an der Schalung anbringen?

Dann kann man gemütlich abdichten, die Flächendämmung anbringen und nachher das Fertigteil einhängen.

Waren bei dem DETAIL-Link Zeichnungen zu sehen oder kanntest Du das aus dem Heft? Einen Premium-Zugang habe ich zur Zeit nicht ...

T.

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Datum: 31.01.2013
Uhrzeit: 20:49
ID: 49313



AW: Anschlussanpassung #26 (Permalink)
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Danke Tom, danke auch an alle anderen. Ihr habt meinem Verständnis darüber sehr auf die Sprünge geholfen.

Beste Grüße

PS: Das Thema kann geschlossen werden. Für weitere tipps, gerne per Mail. Danke
Marcus
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Datum: 04.02.2013
Uhrzeit: 14:40
ID: 49362



AW: Anschlussanpassung #27 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Tom Beitrag anzeigen
Danke für das Beispiel, ich male ja auch nur auf, was ich schon 1000x gesehen habe. Bin gar nicht Leonardo da Vinci ...

Die Ausnehmung für die versetzte Dämmung innen kann man doch locker schalen. Oder würde man nicht sogar einfach Dämmstreifen innen an der Schalung anbringen?

Dann kann man gemütlich abdichten, die Flächendämmung anbringen und nachher das Fertigteil einhängen.

Waren bei dem DETAIL-Link Zeichnungen zu sehen oder kanntest Du das aus dem Heft? Einen Premium-Zugang habe ich zur Zeit nicht ...

T.
- keine ursache

- ich glaube nicht dass die mit Fertigteilen gearbeitet haben. und ich kenne bisher leider kein (mittelständisches) Bauunternehmen, das sichtbeton SB 2 oder höher so herstellen kann, wie man es aus schweizer publikationen kennt (wobei: photos sind ja geduldig)

- ich bin da mal bei einer recherche für eine unserer planungen drüber gestolpert. finde das insgesamt aber ein super projekt. im heft waren seinerzeit auch zeichnungen

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longhoishong: Offline


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Datum: 05.02.2013
Uhrzeit: 08:48
ID: 49374



AW: Anschlussanpassung #28 (Permalink)
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Wollte ich neulich auch so machen. Die Dämmebene in der Leibung mit Sichtbeton ausstatten. Der Prof meinte allerdings, dass das nicht möglich sei, da es keine Befestigungsmöglichkeit gäbe.

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