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Datum: 31.08.2005
Uhrzeit: 11:08
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Originally posted by elacapone
anscheinend sind die leute zu fixiert auf talente ....dabei geht es gerade mal nur 10% um talent und 90% fleiß!
Hmm, ich war in der Schule nicht unbedingt ein Überflieger. Aber das hatte wohl wenig mit Talent zu tun, sondern mit Fleiß. Wenn ich mich mehr auf mein Hinterteil gesetzt hätte, dann wäre da sicherlich auch mehr bei rumgekommen. D.h. mit Fleiß wäre der Schuldurchschnitt besser!
Andererseits, hatte ich in der Schule auf manche Dinge keine Lust und hielt es für Zeitverschwendung dafür zu lernen (z.B. Latein ), in der Uni dagegen, habe ich mein Ziel verfolgt und war / bin da motivierter. Das wiederum heißt aber, dass man theoretisch (ich weiß nicht wie die Prüfung abläuft) im Eignungstest besser abschneiden müsste.
Es heißt ja Eignungstest, also ob man für das Fach geeignet ist. 3 bedeutet befriedigend - also "geht schon, aber verbesserungswürdig" - mit anderen Worten, es ist dringend zu überlegen, aus welchen Gründen man das Fach studieren will, welche Chancen man für sich selber darin sieht und welche Gründe zur 3 geführt haben. Sprich, kann man noch gut werden! Denn der Markt such NUR gute Leute, dabei kann es aber reichen in Teilbereichen gut zu sein (also wieder der Grund für die 3).
Vor der Studium ist es aber vermutlich verfrüht, dazu eine Aussage treffen zu können. Nach den ersten zwei Semestern kann man immernoch ein Resumee ziehen.

Viel Erfolg!
__________________
Florian Illenberger

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Datum: 31.08.2005
Uhrzeit: 11:32
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das ist schon richtig was du sagst: man soltle sich shcon gedanken machen, wieso man eine 3 hat und keine 1,nochwas...
Bei mir liegt es eindeutig am zeichnen. Ich weiss das ich nicht super zeichnen kann, und als ich bei einer mappenberatung in der fh die arbeiten von manch anderen gesehen habe, bin ich fast umgefallen. Und diese Leute bekommen dann natürlich eine sehr gute note, einfach weil sie eine super mappe hatten.

ABER, heutzutage brauch man zeichnen nur bedingt. wenn man als innenarchitekt arbeitet, arbeitet man zu 90% mit computerprogrammen. Natürlich muss man auch skizzen machen können, und vorallem zeichnerich perskpektiven etc darstellen können. Und das kann ich auch (sonst hätte ich auch sicherlich eine schlechtere note für die mappe bekommen)....!!!
Abgesehen davon studiert man ja etwas, um es auch zu lernen! Und ich bin mir sicher, dass wenn man ein Studium auch wirklich durchziehen will, dass man dann auch motiviert genug ist, diese dinge zu lernen!

So, und das ist das einzige, was diese eignungstest herausfinden wollen: Ist die Person fähig, gewisse dinge zu lernen und hat sie gewisse voraussetzungen! Und die hat man mit einer note von 3!
Klar, die leute mit 1 oder 2 können schon super zeichnen, aber ob aus denen unbedingt bessere innenarchitekten werden? Das muss es nicht unbedingt heissen!

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Datum: 31.08.2005
Uhrzeit: 12:37
ID: 10761



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@cbv ....besser hätt ich es auch nich sagen können

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tektorumAdmin
 
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Beitrag
Datum: 31.08.2005
Uhrzeit: 16:58
ID: 10769



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Zitat:
Originally posted by cbv2812
Klar, die leute mit 1 oder 2 können schon super zeichnen, aber ob aus denen unbedingt bessere innenarchitekten werden? Das muss es nicht unbedingt heissen!
Nicht unbedingt. allerdings bildet sich diese note ja nicht nur aus dem Zeichnen - und wenn doch, dann spielt das Zeichentalent in der Innenarchitektur eine grössere rolle als nur 10%...
Allderings ist es schon so, dass man an der ersten Aufgabe in der Uni oder einem solchen Eignungstest ehr die Qualifikation für das Fach festmachen kann, also mit einer Abinote!
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Florian Illenberger

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cbv2812: Offline

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Beitrag
Datum: 31.08.2005
Uhrzeit: 17:02
ID: 10770



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die note bildet sich aus der mappe und aus dem test. Und die mappe besteht ja nunmal fast ausschliesslich aus zeichnungen, und der test auch zu einem grossen teil.

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Datum: 02.09.2005
Uhrzeit: 18:22
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Die alte Streiterei wer darf und wer darf nicht! #21 (Permalink)
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Weil mir gerade langweilig war habe ich den Schlagabtausch kurz ueberflogen und moechte mich auch zu Wort melden.

Ich denke das unser Kollege "Canpolat" zwar etwas dick aufgetragen hat, aber wenn man wirklich schon eine lange Zeit sucht waechst natuerlich auch der Hass! Leider!

Viele viele Archies haben lange gesucht (bzw. suchen immer noch) und eines steht fest, Deutschland produziert im Verhaeltniss zuviele Architekten. Baden Wuerttenberg beispielsweise produziert mehr Architekten im Jahr als ganz Frankreich!

Ich moechte nun auf etwas ganz anderes rueckgreifen ohne dem ersten Adressaten zu nahe zu treten. Ich kenne ja seinen Background nicht!

Aber wenn ich zurueckblicke und mich erinnere was mir als damals 19 Jaehriger durch den Kopf ging muss ich sagen das es sehr schwierig ist in diesem Alter vernuenftige Entscheidungen zu treffen.

Gerade aus der Jugend heraus muss man sich mit Entscheidungen rumschlagen die man eigentlich gar nicht entscheiden will bzw. kann! Was studieren, wo, ........???

Als ich 19 war wollte ich Arch. studieren "weil man braucht ja da bloss schoene Bilder zeichnen und nicht soviel lernen"!
Mit dieser Kamikazee Einstellung gings dann erst einmal rein ins Getummel. War gar nicht so spassig! Dann war es aber auch schon zuspaet! Gluecklicherweise hat sich das bei mir eingependelt und ich habe mich in einigen Dingen spezialisiert.

Das andere ist das leidige "Talent" Problem. Ich wuerde es nicht "Talent" nennen. Ich nenne es "das gespuehr" haben. Seinen eigenen Style durchziehen und seine Linie finden.
Bei mir war (ist) es enorm schwierig. Ich hatte Kunst Leistungskurs und immer schon die Ader fuer das Progressive. Die Spaete Moderne, Hippie culture und was hast du sonst noch so alles.
Hatte dann auch nen rotzigen nc, bis auf Kunst. Da hatte ich ne 1! Toll!

Waehrend den Praktika bin ich regelmaessig an der Werkplanung verzweifelt. Ich dachte ich werde nie ein Architekt und bis auf schicke Modelle bauen war damals auch nicht viel mehr. Nach 5 Jahren studieren ging dann ploetzlich der Knoten auf. Die Dinge funktionieren nun komischerweise von alleine?

Routine? Talent? Ich weis es nicht. Bauchgefuehl das man das richtige tut? oder ist es der Frust der die Menschen dazu treibt einfach mit dem weiter zu machen mit was sie angefangen haben?

Jeder muss sich selbst diese Frage stellen ob er/sie wirklich die Sache durchziehen wollen und vor allem wie!
Das ist eigentlich der Punkt. Man muss sich sehr sehr frueh spezialisieren und wirklich "erforschen" wo man hingehoert. Ich weiss es allerdings auch noch nicht ganz genau. Mein Bauch wird es mir schon erzaehlen.

Nichts fuer ungut. Die besten Gruesse an Alle.
Vom Bayern aus Pisa. Andi.G.

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Datum: 03.09.2005
Uhrzeit: 10:10
ID: 10778



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schön wärs, wenn ich noch 19 wäre... ich bin ja schon 22 und steh jetzt da ohne studienplatz..

ich denk schon das da was wahres dran ist mit dem gespühr...
ich zb. bin gar nich drauf gekommen, von wegen aach architektur ist einfach muss man nur zeichnen etc. .... im gegenteil ich finde als architekt muss man sehr viel verantwortung tragen...auch wenn das nich sofort jedem klar ist..

das ist wie bei den designern ..es gibt sie wie sand am meer, aber nich jeder ist auch gut indem was er macht! ...im endeffekt gilt das für alle berufe...

solange man das ziel hat (sehr) gut indem zu sein was man machen will, ist man schonmal viel viel weiter als genau die leute die architektur gewählt haben, weil man in dem fach nur zeichnen sollte ....

und genau da liegen zb meine schwächen ...zeichnen..(note: 3,0) ...dafür bin ich kreativ, habe ideen, die ich gerne umsetzen würde...egal ob räumliche oder möbel gestaltung...

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Beitrag
Datum: 03.09.2005
Uhrzeit: 14:17
ID: 10779



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Hallo elacapone!

Laß Dir jetzt nicht alles schwarzmalen....wenn Du in die Architektur willst, dann hast Du immernoch genug Zeit und solltest Dich selber nicht als zu alt einstufen.
Ich hab auch erst mit 22 Jahren angefangen Architektur zu studieren und fühle mich heute nach vollendetem Studium und einer gewissen Zeit im Beruf mit Anfang 30 immernoch nicht zu alt.
Klar zweifelt man manchmal, wenn man Leute sieht (hauptsächlich Frauen) die mit 24 oder 25 Jahren schon fertig studiert haben. Aber das kann mich absolut nicht mehr beeindrucken, denn diesen Leuten fehlt doch noch so einiges, weil sie sich vor oder während dem Studium keine Zeit genommen haben Beruf- oder ein wenig Lebenserfahrung zu sammeln.
Ich wußte allerdings schon mit etwa 14 Jahren was ich einmal werden will (Architekt) und hab seitdem schon mehr oder weniger konkret in diese Richtung gearbeitet: Bauzeichnerlehre, Ferienjobs auf dem Bau, Praktikas und technisches Abitur....

Laß Dich nicht entmutigen, wenn Du unbedingt Architekt werden willst, dann wirst Du Deinen Weg machen....

Alter spielt keine Rolle, nur die Einstellung!

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Tom
 
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Tom is just really nice Tom is just really nice Tom is just really nice Tom is just really nice Tom is just really nice

Beitrag
Datum: 03.09.2005
Uhrzeit: 15:08
ID: 10780



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Das mit der Lebenserfahrung ist ein ganz wichtiger Punkt. Man muss seinem Auftraggeber auch als Person was zu sagen haben. Es gibt Arbeitgeber, die aus diesem Grund nicht *unter* einem gewissen Alter einstellen. In meinem ersten Semester an der TU waren viele Leute (auch und besonders Frauen), die zu Studienbeginn schon 24-25 waren und ihr Diplom erst mit 34 gemacht haben (Abi + Aupair + Bauzeichnerlehre + evtl. 1-2 Orientierungssemester in einem anderen Studiengang). Man mache sich außerdem bewusst, dass im allgemeinen Sprachgebrauch Leute mit Anfang bis Mitte 40 als "Junge Architekten" firmieren ...

Ganz erkennen konnte ich den Anlass für diese Grundsatzdiskussion hier nicht. Es ging um rein formelle Vergabebedingungen für einen Studienplatz. Dass da jemand meint, ein nur durchschnittliches Abi oder einen mittelmäßigen Eignungstest zum Thema machen zu müssen, fand ich völlig unangebracht. Zwischen 20 und 30 (oder 35) werden die Karten mehrmals völlig neu gemischt - da sagt weder eine Abinote noch ein Eignungstest irgendwas.

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