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Schmetterling* is on a distinguished road

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Datum: 27.02.2009
Uhrzeit: 17:26
ID: 32827



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #61 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von jelim Beitrag anzeigen
Firmen lassen Stellen bei der Agentur stehen um so als wachstumsorientiert zu gelten. Manche Personalbüros ziehen Stellenangebote nicht zurück um im Geschäftsbericht erfolgreich Stellensuche zu verkünden. Auf jede offene Stelle erfolgten schon Bewerbungen, aber der Bewerber erfüllt nicht die Erfordernisse, weil keine Stelle frei ist. Und hier seh ich das Problem...
Und weißt du, wo ich das Problem sehe? Dass einfach zu viele der Unternehmen zu hohe Anforderungen an die Bewerber stellen. Wenn man zum Beispiel als Uniabsolvent auf Jobsuche ist, bekommt man größtenteils nur Absagen, weil da jemand "mit Praxiserfahrung" gesucht wird. Dann ist nur die Frage, wo die Praxis herkommen soll, wenn einen niemand nehmen will.

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Beitrag
Datum: 28.02.2009
Uhrzeit: 00:06
ID: 32830



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #62 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Schmetterling* Beitrag anzeigen
...weil da jemand "mit Praxiserfahrung" gesucht wird. Dann ist nur die Frage, wo die Praxis herkommen soll, wenn einen niemand nehmen will.
Ich würde ein Praktikum als Praxiserfahrung sehen. Ein Praktikum ist soweit ich weiß obligatorisch, egal wo man studiert hat.
__________________
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Beitrag
Datum: 28.02.2009
Uhrzeit: 15:51
ID: 32832



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #63 (Permalink)
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Das Problem kenne ich gut. Bei mir steht da auch nicht ,,Praxiserfahrung", sondern 2-5 Jahre Berufserfahrung.
Das nervt schon sehr, irgendwo muss man ja auch mal anfangen.
Deshalb konnte ich bisher nur ca. 10 Bewerbungen schreiben, wo das nicht bei stand. Dabei durchforste ich mehrmals por Woche das Internet, fahr zu meiner Fh (falls das was aushängen sollte).
Aber ich will mich jetzt nicht beklagen, immerhin kamen auf diese 10 Bewerbungen 2 Einladungen zum Gespräch.

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Datum: 28.02.2009
Uhrzeit: 19:50
ID: 32833



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #64 (Permalink)
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@ florian:

Natürlich ist ein Praktikum Praxiserfahrung. Nur das Problem ist, die meisten gehen davon aus, dass der Bewerber min. 5 Jahre schon im Berufsfeld gearbeitet haben muss. Und genau davon habe ich ja gesprochen. Denn als frisch gebackener Absolvent kann man da nicht mithalten.

@ Baumplanerin:

Jaja, das hast du uns schon oft genug gesagt, dass du ganze 2 Einladungen bekommen hast

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Datum: 01.03.2009
Uhrzeit: 11:05
ID: 32834



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #65 (Permalink)
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@Schmetterling*
Also dafür, dass Deine Erfahrungen eher theoretischer Natur sind, wie Du vorher
mal geschrieben hast, überwiegend auf Erzählungen Deiner
Familie/Bekanntschaft beruhen, bist Du vielleicht etwas vorschnell mit den
Angriffen auf Andere.
Du scheinst ein Recherche-Profi zu sein, der sich im Vorwege sehr ausgiebig
informiert, das ist auch gut so.
Du solltest aber aufpassen, dass Dein Weltbild von der Zeit "danach" nicht zu
sehr eine Schimäre Deiner Schlussfolgerungen wird.
Fakt ist nun mal, dass sich viele Absolventen hier trotz intensiver Bewerbungen
in der unglücklichen Position befinden, keine Stelle zu finden.
Da helfen Ihnen Deine teilweise herablassenden Bemerkungen auch nicht weiter.
Vielleicht wird es so sein, dass Du mit Deinem unglaublichen Optimismus und
Engagement sofort Deine Traumstelle finden wirst, Anderen ist es nicht
vergönnt, das bitte ich zu bedenken!

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Datum: 01.03.2009
Uhrzeit: 14:09
ID: 32838



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #66 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Kieler Beitrag anzeigen
Da helfen Ihnen Deine teilweise herablassenden Bemerkungen auch nicht weiter.
Vielleicht wird es so sein, dass Du mit Deinem unglaublichen Optimismus und
Engagement sofort Deine Traumstelle finden wirst, Anderen ist es nicht
vergönnt, das bitte ich zu bedenken!
Wieso denn herablassende Bemerkungen? Falls das so rübergekommen ist, tut es mir Leid. Es war so nicht beabsichtigt, dass es arrogant rüberkommt. Ganz im Gegenteil: Ich verstehe diejenige, die keinen Job finden, nämlich weil ich denke, dass man kaum einen Anlaufpunkt finden kann, weil frische Absolventen einfach nicht gerne gesehen werden. Und dabei zahlen WIR später die Rente unserer Chefs

Ich gehe auch nicht davon aus, dass ich gleich zu Beginn meine Traumstelle gefunden haben werde. Ich denke, man muss teils mehrere Jahrzehnte arbeiten, um überhaupt erst zu wissen, was einen tatsächlich am meisten Spaß macht und um auch genau da zu stehen, wo man das gerne hätte. Natürlich informiere ich mich darüber, einen Teil habe ich selber erfahren, andere Teile merke ich mir von anderen. Stimmt schon.

Ich bin kein geborener Optimist, aber wenn man sich für etwas wirklich interessiert, sich dafür einsetzt und Motivation dafür hat, ist das doch schon die halbe Miete.

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Datum: 03.03.2009
Uhrzeit: 12:52
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AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #67 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Schmetterling* Beitrag anzeigen

Ich gehe auch nicht davon aus, dass ich gleich zu Beginn meine Traumstelle gefunden haben werde. Ich denke, man muss teils mehrere Jahrzehnte arbeiten, um überhaupt erst zu wissen, was einen tatsächlich am meisten Spaß macht und um auch genau da zu stehen, wo man das gerne hätte. Natürlich informiere ich mich darüber, einen Teil habe ich selber erfahren, andere Teile merke ich mir von anderen. Stimmt schon.
Also du solltest nach dem Studium schon wissen, was du am liebsten machst oder wo deine Prioritäten liegen. Ich hab bei manchen Leuten immer den Eindruck, dass die das auch zum Ende hin nicht wirklich wissen.

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Datum: 03.03.2009
Uhrzeit: 14:35
ID: 32859



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #68 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Baumplanerin Beitrag anzeigen
Also du solltest nach dem Studium schon wissen, was du am liebsten machst oder wo deine Prioritäten liegen. Ich hab bei manchen Leuten immer den Eindruck, dass die das auch zum Ende hin nicht wirklich wissen.
Ich weiß jetzt schon, was ich am liebsten machen würde. Allerdings bin ich in der Hinsicht noch ziemlich unerfahren. Wenn du mich jetzt fragst, würde ich am liebsten schicke Einfamilienhäuser bauen. Aber wie das in den anderen Bereichen ist, weiß ich ja noch nicht. Damit fängt man erst im Studium an. Aber auch nur theoretisch. Die Praxis ist wieder was ganz anderes. Und genau deshalb dauert es auch meistens länger.

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Datum: 03.03.2009
Uhrzeit: 19:15
ID: 32863



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #69 (Permalink)
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Ach so, du hast noch nicht mal angefangen zu studieren. Na ja, dann kannst du das ja nicht wissen.

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Datum: 03.03.2009
Uhrzeit: 19:55
ID: 32864



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #70 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Baumplanerin Beitrag anzeigen
Ach so, du hast noch nicht mal angefangen zu studieren. Na ja, dann kannst du das ja nicht wissen.
Dann kann ich was nicht wissen?
Und auch wenn ich bereits mit dem Studium begonnen habe, da bin ich noch lange kein Experte. Genauso wenig wie du. Die Erfahrung machts. Und die hat man erst dann, wenn man jahrelang schon in der Branche gearbeitet hat.

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Datum: 03.03.2009
Uhrzeit: 22:03
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AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #71 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Schmetterling* Beitrag anzeigen
... Die Erfahrung machts. Und die hat man erst dann, wenn man jahrelang schon in der Branche gearbeitet hat.
So ist es. Das Halbwissen aus Foren, Medien und Erzählungen Dritter kann die eigenen Erfahrungen nicht ersetzen, deshalb erstmal zuhören und von dem Reden was man selbst erfahren hat.

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Datum: 03.03.2009
Uhrzeit: 22:04
ID: 32872



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #72 (Permalink)
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Zitat:
Also du solltest nach dem Studium schon wissen, was du am liebsten machst oder wo deine Prioritäten liegen. Ich hab bei manchen Leuten immer den Eindruck, dass die das auch zum Ende hin nicht wirklich wissen.
nach dem Studium kannst Du definitiv nicht wissen, worin Deine Stârken liegen. Das Studium ist einfach zu theoretisch und Dein Fachwissen selbst im Praxissemester noch nicht vielseitig oder vertieft genug, um das definityiv zu wissen.

Ich urteile Leute ûberhaupt nicht, die am Ende des Studiums nicht wissen, in welche Richtung sie gehen wollen. Es ist durchaus okay, das im Beruf herausfinden zu wollen.

Ich stimme absolut Schmetterling zu, erst jahrelange Arbeit zeigt letztendlich, wo man seine Stârken und Schwâchen hat.

Anfänglich versteht man manche Sachen schneller, es liegt aber oft nicht an Talent, oder Stärken, sondern einfach daran, wie intensiv man sich mit gewissen T¨ätigkeiten bei der Projektarbeit befasst.

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Datum: 04.03.2009
Uhrzeit: 11:15
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AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #73 (Permalink)
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ICH BRAUCH EINEN JOB!!!

das ganze gerede hin oder her bringt NIX

Aber fakt ist es halt,dass man als Uni Absolvent keine Nischen finden kann,in die man einschlüpfen kann im Architekturbüro,wenn man nicht grad der multitalentierte super architekt ist. Denn im fußballgeschäft ist es auch so,dass die besten Spieler halt umwerben werden. Denn sehr viele Büros,denken sich; anstatt einen durchschnittlichen architektur Absolventen einen Jahresgehalt von über 26000 € im jahr zu zahlen,nehme ich mir doch lieber 3 oder 4 Praktikanten od. Studenten,die auch die arbeit eines Absolventen erledigen können. Insofern ist es verdammt schwer einen Job zu ergattern.Sicherlich ist dies auch grade die Herausforderung eines Bewerbers sich in diesem Bereich sich zu behaupten und durchboxen zu lassen um einen Job zu bekommen. ABER SCHWER....vorallem auch bei der hohen Architektendichte. Und ich weiß wovon ich spreche,schließlich bin ich seit über einem Jahr arbeitslos

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Datum: 04.03.2009
Uhrzeit: 13:42
ID: 32887



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #74 (Permalink)
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Also bei mir kam bisher immer die Frage: ,,Was machen Sie am liebsten?" oder auch: ,,Welche Lps/Arbeitsabläufe interessieren Sie besonders?"

Und bei vielen Anzeigen steht ja auch schon was drin, wie ,,Wettbewerbsmitarbeit" oder ,,Sportstätten" etc. Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist mit den Anzeigen...
aber in dem Fall wäre es wohl schlecht, wenn ich nicht wüsste, ob ich jetzt Wettbewerbe sehr gerne mag oder gar nicht.
Natürlich ändert sich das nochmal im Laufe der Zeit. Man entwickelt sich schließlich.

@Alberti:
Kann ich nachvollziehen, egal, wo man schaut, es suchen alle Praktikanten in Massen. Soviele Landschaftsarchitekturstudenten gibts ja gar nicht
Leider bin ich auch nicht der totale Überflieger

Tipp am Rande: Lidl.ch (die bauen ihre Filialen jetzt in der Schweiz aus).

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Datum: 04.03.2009
Uhrzeit: 14:46
ID: 32891



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #75 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Alberti Beitrag anzeigen
ICH BRAUCH EINEN JOB!!!

das ganze gerede hin oder her bringt NIX

Aber fakt ist es halt,dass man als Uni Absolvent keine Nischen finden kann,in die man einschlüpfen kann im Architekturbüro,wenn man nicht grad der multitalentierte super architekt ist. Denn im fußballgeschäft ist es auch so,dass die besten Spieler halt umwerben werden. Denn sehr viele Büros,denken sich; anstatt einen durchschnittlichen architektur Absolventen einen Jahresgehalt von über 26000 € im jahr zu zahlen,nehme ich mir doch lieber 3 oder 4 Praktikanten od. Studenten,die auch die arbeit eines Absolventen erledigen können. Insofern ist es verdammt schwer einen Job zu ergattern.Sicherlich ist dies auch grade die Herausforderung eines Bewerbers sich in diesem Bereich sich zu behaupten und durchboxen zu lassen um einen Job zu bekommen. ABER SCHWER....vorallem auch bei der hohen Architektendichte. Und ich weiß wovon ich spreche,schließlich bin ich seit über einem Jahr arbeitslos

Die Architektendichte ist eigentlich das Hauptproblem, daß sehe ich auch so. Zuviele die schon da sind und immernoch zuviele die Nachströmen.

Ich kann allerdings beide Seiten verstehen:

Die Büros, die sich aufgrund einer unsicheren Auftragslage und oftmals geringer Margen (trotz vermeintlich toller Honorare) nicht langfristig an Mitarbeiter binden wollen und "günstige" Lösungen zur Unterstützung suchen.
Wer möchte schon einen Absolventen zu einem relativ hohen Gehalt 6 oder 12 Monate "ausbilden", um ihn dann für 100 € mehr im Monat an die Konkurrenz zu verlieren?

Die Absolventen, die Einstiegsstellen suchen um erste Erfahrungen zu sammeln um für den Arbeitsmarkt attraktiv zu werden. Natürlich mit einem möglichst hohen Einstiegsgehalt, weil man sich nach den mageren Studienjahren endlich mal was gönnen und aufbauen möchte.



Du schreibst 26.000 €/Jahr...das bedeutet ca. 2.100 €/Monat Bruttoeinkommen und nochmal ein halbes Gehalt als Weihnachtsgeld.

Sind das Deine persönlichen Vorstellungen eines angemessenen Einstieggehalts um einen gewissen Lebensstandard zu erreichen/zu halten oder ist es das was jeder Arbeitgeber bereit sein sollte zu zahlen für einen Absolventen?


Ich denke, daß man da Unterschiede machen sollte, gerade weil die Bürostrukturen und die wirtschaftliche Lage in bestimmten Regionen und Bereichen heute sehr unterschiedlich sind. Hinzu kommt die unterschiedliche Qualität der Absolventen.

Ich muß sagen, daß ich aus eigener Erfahrung sehr vorsichtig wäre einem frischen Absolventen in den ersten 6 Monaten mehr als 1.500 €/brutto zu zahlen, weil sich erstmal herausstellen muß, ob er dem Büro eine effektive Unterstützung bietet oder ob er in der ersten Zeit vielleicht sogar eine "Belastung" für das Team ist, weil er die Aufmerksamkeit und Zuwendung der anderen Mitarbeiter benötigt und deren Arbeitsleistung dadurch etwas sinkt. Bitte nicht falsch verstehen, aber das ist ein Effekt, der häufig entsteht und irgendwo selbstverständlich ist, wenn Jemand neu hinzukommt.

Deshalb eine Orientierungszeit/Probezeit von ca. 6 Monaten zu einem gemässigten Einstiegsgehalt von evtl. 1.000 - 1.500 €/brutto in der derzeitigen Situation, damit man sich gegenseitig abklopfen kann. Danach sollte das Gehalt entweder steigen oder die Zusammenarbeit beendet werden, wenn es absolut nicht zusammen paßt.
Als Angestellter sollte man sich vor Augen führen, daß 2.000 € Bruttogehalt im Monat für einen Arbeitgeber Kosten von ca. 3.500 €/Monat verursachen, wenn man Lohnnebenkosten/Arbeitgeberanteile und den Arbeitsplatz einkalkuliert. Wenn man dann noch die Zeit des Chefs oder der Mitarbeiter einkalkuliert, die beim Einarbeiten unterstützen, dann sind das evtl. nochmal 500-1000 € die dem Büro in den ersten Monaten an Produktivität/Einnahmen fehlen. Für jedes Büro zunächst Kosten ohne zu wissen was am Ende als "Ertrag" rauskommt.

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