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MikaMika: Offline

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MikaMika is on a distinguished road

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Datum: 03.05.2007
Uhrzeit: 10:58
ID: 23469



studieren mit kind?

#1 (Permalink)
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Hallo!
Ich würde gerne mal ein paar Meinungen dazu hören, ob ein Architekturstudium mit kleinem Kind (seit März 2 Jahre alt) möglich ist.
Ich würde mich gerne fürs Wintersemester in Trier bewerben, bin mir aber nicht so sicher damit, weil ich ja jetzt schon von einigen gehört habe, dass das Studium sehr zeitaufwendig ist.
Also meint ihr, dass das zu schaffen ist?
Ich hab mein Kind eigentlich gut betreut und bin auch nicht alleinerziehen. Hab also schon relativ viel Zeit. Ich weiß nur nicht, ob ich das Studium nicht trotzdem unterschätze oder so...
Vielen Dank schonmal
Lg, Judith

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rapido: Offline


rapido is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 03.05.2007
Uhrzeit: 12:15
ID: 23471



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Hi

es stimmt, das arch studium ist sehr zeitaufwendig.
neben den vorlesungen und übungen wirst du zu hause auch noch
ne menge zeichnen, lernen und modelle bauen :>
+ es ist einer der teuersten studiengänge die es gibt,
wegen den teuren büchern und matierialien.

ich weiss nicht wie deine situation ist, ob du jmnd hast der das kind
von zeit zu zeit betreuen kann um dir arbeit abzunehmen.

aber wenn das möglich ist, und du WIRKLICH arch studieren willst
dann mache es!

ich sach immer, alles ist möglich, nur ne frage der orga

[edit: sehe grad du hast jmnd der es betreut, sollte aufmerksamer lesen]

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Francis: Offline


Francis is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 03.05.2007
Uhrzeit: 13:35
ID: 23473



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Sehe ich auch so.

Die einen haben ein Kind, die anderen ein aufwändiges Hobby, die nächsten wollen viel Party machen, ist alles theoretisch möglich ;-)


Bei uns gabs einen mit Kind (am Anfang des Studium ca. 1 Jahr alt), der hat Regelstudienzeit geschafft (wobei ich da natürlich nicht weiss, was seine Frau gemacht hat), dann hatten wir 2 Leute, die haben gegen Ende des Studiums ein Baby bekommen (die waren auch schnell, ca. 1-2 Semester über Regelstudienzeit) und dann gabs aber auch eine "echte" Mutti, die war schon Anfang 40, und die hats nicht gepackt.

Wenn du es machen willst, versuche es, und wenn du es wirklich willst, schaffst du es auch! Die ersten 2-4 Semester sind die schlimmsten, also vom Zeitaufwand her, aber da musst du durch. Hinterher kannst du weniger belegen und dir die Zeit besser einteilen.

Und in deinem Fall ganz wichtig: Netzwerke bilden! Such dir nette Kommilitonen, die dir helfen, auch mitschreiben wenn du mal nicht da bist (das Kind kann ja mal krank werden oder so) und mit denen du auch lernen kannst, denn am Anfang hast du viel so Lern-Fächer (Bauko, Baustofflehre, Baugeschichte, Baurecht etc.).

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noone: Offline


noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough

Beitrag
Datum: 03.05.2007
Uhrzeit: 14:03
ID: 23475



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ich selbst habe mit Kind studiert, es ist jedoch keineswegs nur eine einfache organisationssache, es gehört sehr viel Wille und Disziplin dazu.

Du kannst es eigentlich nur schaffen, wenn du eine Krippe findest, oft gibts an den Unis eine Tagesstätte, wo du dann dein Kind von 9-17:00 betreut bekommst. Das Arbeiten zu Hause musst du dann in den Abend verlegen, wenn dein Kind bereits schläft. der Haken ist einfach, dass bei Gruppenarbeiten Komilitonen oftmals nicht tolerant bzw. vernünftig genug sind, rücksicht zu nehmen. Oft heisst es dann, "dann lass doch dein kind irgendwie mal für die paar Srtunden bei der Oma oder ähnliches.

Kurzum: es ist hart, aber machbar. Jedoch wirst du kaum Familienleben haben und die Zeit vergeht im Flug. Wenn du also zeitnah die Entwicklung deines Kindes mitfühlen und beeinflussen willst, dann machst du besser erst mal mutterschaftsurlaub.....

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Datum: 03.05.2007
Uhrzeit: 15:52
ID: 23476



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Organisation ist alles.
Eine Komilitonin hat ihr Leben so durchgeplant, dass sie während des Vordiploms ihr erstes Kind zur Welt gebracht hat (kam leider 3 tage vor der Prüfung, sie wollte eigentlich erst nach der Prüfung entbinden) und bis zum Diplom noch 2 weitere Kinder bekommen hat. Sie hat Regelstudienzeit +1 studiert. Aber diese Frau ist ein Vorbild an Konsequenz für die ich sie immer bewundert habe.
aber man sieht: ES GEHT

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Beitrag
Datum: 03.05.2007
Uhrzeit: 20:02
ID: 23481



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Zitat:
der Haken ist einfach, dass bei Gruppenarbeiten Komilitonen oftmals nicht tolerant bzw. vernünftig genug sind, rücksicht zu nehmen
Na, jederman sein persönliches Glück und seine Entscheidungsfreiheit. Ich bin bestimmt auch niemand, der rücksichtslos sein Ding durchhaut, aber ich sehe es innerhalb einer Gruppe auch nicht als meine Aufgabe, immer auf die zeitlichen Einschränkungen von einem Elternteil Rücksicht zu nehmen. Es darf einfach nicht am Rest der Gruppe hängen bleiben. Und das habe ich im Grundstudium in anderen Gruppen schon erlebt, dass diejenigen mit Kind doch sehr regelmäßig nicht da waren, wenn es darauf ankam. Man will ihnen das ungern vorwerfen, weil es ja in der Regel kein Vorsatz ist, aber es ist für die übrigen schon mehr als ätzend und mal sollte sich darauf einstellen, dass es da auch gerne mal kracht. Jedenfalls finde ich es nicht angemessen, jene, die keine Lust haben, das mitzumachen, dann als rücksichtslos und womöglich noch Kinderfeindlich abzustempeln.
Und am Ende stellt sich die Frage, ob man sich und seiner Familie und auch dem Studium noch gerecht wird, ganz unabhängig davon, was man seinen Kommilitonen manches mal zumuten muß. In Ausnahmfällen ist das sicher geglückt, aber ich hab auch schon genügend andere Beispiele gesehen. Man sollte es sich jedenfalls gut überlegen.

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Datum: 02.06.2007
Uhrzeit: 20:03
ID: 23989



danke :) #7 (Permalink)
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Ja, danke für die Antworten.
Ich werd's jetzt einfach mal probieren...das hängt am Ende wahrscheinlich eh einfach davon ab, ob's einem Spaß macht oder nicht...
Mal sehn...

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